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Prokop musste die Führung abgeben

Weil Prokop an Problemen mit dem Vorderantrieb laborierte, übernahm Al-Attiyah die Führung, doch Feghali kam näher. Wittmann verzichtete auf den Start.

Michael Noir Trawniczek

Zunächst, auf der ersten der drei Prüfungen, welche auf Zypern am Samstagvormittag absolviert wurden, konnte Rallyeleader Martin Prokop seinen Vorsprung ausbauen – doch dann, auf der mit 31,7 Kilometern längsten Prüfung der Rallye, wurde der Ford Fiesta S2000 des Tschechen von Problemen mit dem vorderen Antrieb heimgesucht.

So verlor Prokop allein auf SP 10 mehr als eine Minute. Auf der nächsten Prüfung verlor Prokop weitere Zeit, sodass er hinter Nasser Al-Attiyah (ebenfalls Ford Fiesta S2000), Roger Feghali im einzigen Skoda Fabia S2000, der auf der letzten SP mit einer Bestzeit glänzen konnte und nur noch 7,9 Sekunden zurückliegt sowie Ford Fiesta S2000-Pilot Jaromir Tarabus mit vier Minuten Rückstand auf Rang vier abrutschte.

Prokop klagte: „Seit der vorletzten Prüfung haben wir Probleme mit dem Vorderantrieb und auf der letzten SP haben ich mich auch noch gedreht. Schade, denn bis dahin haben wir einen guten Job erledigt.“

Franz Wittmann und Josefine Beinke verzichteten auf die Fortsetzung unter „Superally“ – das Interwetten-Duo konzentriert sich auf die am Sonntag stattfindende „Superstage“, welche zweimal befahren wird. Es winkt ein hohes Preisgeld.

Wittmann erklärte: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch am Ende hat die Vernunft gesiegt. Die Sonderprüfungen am Samstag sind sehr hart und es hat keinen Sinn, dass wir mit unserem großen Rückstand den Peugeot S2000 unnötig belasten. Jetzt gilt unsere ganze Konzentration und Aufmerksamkeit der Veranstaltung am Sonntag. Das Geld muss man einmal ausblenden, damit man völlig frei fahren kann. Ich hoffe aber, dass wir doch vom Preisgeldtopf mitnaschen können.“


Die reguläre Zypern-Rallye findet am Samstagachmittag ihr Ende – die drei Prüfungen vom Vormittag werden wiederholt.

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