RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Prokop musste die Führung abgeben

Weil Prokop an Problemen mit dem Vorderantrieb laborierte, übernahm Al-Attiyah die Führung, doch Feghali kam näher. Wittmann verzichtete auf den Start.

Michael Noir Trawniczek

Zunächst, auf der ersten der drei Prüfungen, welche auf Zypern am Samstagvormittag absolviert wurden, konnte Rallyeleader Martin Prokop seinen Vorsprung ausbauen – doch dann, auf der mit 31,7 Kilometern längsten Prüfung der Rallye, wurde der Ford Fiesta S2000 des Tschechen von Problemen mit dem vorderen Antrieb heimgesucht.

So verlor Prokop allein auf SP 10 mehr als eine Minute. Auf der nächsten Prüfung verlor Prokop weitere Zeit, sodass er hinter Nasser Al-Attiyah (ebenfalls Ford Fiesta S2000), Roger Feghali im einzigen Skoda Fabia S2000, der auf der letzten SP mit einer Bestzeit glänzen konnte und nur noch 7,9 Sekunden zurückliegt sowie Ford Fiesta S2000-Pilot Jaromir Tarabus mit vier Minuten Rückstand auf Rang vier abrutschte.

Prokop klagte: „Seit der vorletzten Prüfung haben wir Probleme mit dem Vorderantrieb und auf der letzten SP haben ich mich auch noch gedreht. Schade, denn bis dahin haben wir einen guten Job erledigt.“

Franz Wittmann und Josefine Beinke verzichteten auf die Fortsetzung unter „Superally“ – das Interwetten-Duo konzentriert sich auf die am Sonntag stattfindende „Superstage“, welche zweimal befahren wird. Es winkt ein hohes Preisgeld.

Wittmann erklärte: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch am Ende hat die Vernunft gesiegt. Die Sonderprüfungen am Samstag sind sehr hart und es hat keinen Sinn, dass wir mit unserem großen Rückstand den Peugeot S2000 unnötig belasten. Jetzt gilt unsere ganze Konzentration und Aufmerksamkeit der Veranstaltung am Sonntag. Das Geld muss man einmal ausblenden, damit man völlig frei fahren kann. Ich hoffe aber, dass wir doch vom Preisgeldtopf mitnaschen können.“


Die reguläre Zypern-Rallye findet am Samstagachmittag ihr Ende – die drei Prüfungen vom Vormittag werden wiederholt.

News aus anderen Motorline-Channels:

IRC: Zypern

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

1. Rallye Drift Golf San Rocco Cup 2026

Duell der Rallye-Giganten - auf dem Grün

Zwei Jännerrallye-Sieger, zwei Golfprofis und jede Menge Prominenz: Am Golfplatz in Feldkirchen an der Donau trafen Motor- und Golfsport bei einer außergewöhnlichen Challenge aufeinander…

ORM- & ORM2-Champions dabei

Comeback der 3 Städte Rallye

Beim Comeback der 3 Städte Rallye (8. bis 10. Oktober) sind Österreichs zurzeit erfolgreichen Fahrer und Teams am Start, darunter die beiden Staatsmeister Neubauer und Zellhofer.

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück