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Witmann musste auf SP 5 abstellen

Franz Wittmann scheint vom Pech verfolgt zu sein – mit gebrochener Radaufhängung muss er auf SP 5 aufgeben. Prokop übernimmt die Führung.

Michael Noir Trawniczek

Darf das wahr sein? Franz Wittmann scheint derzeit nicht mit Glück gesegnet zu sein – auf Zypern ließ ihn an diesem Freitagnachmittag die Technik in Stich: Auf der ersten Sonderprüfung nach der Mittagspause musste der Niederösterreicher seinen Interwetten Peugeot 207 S2000 abstellen – drei Kilometer vor dem Ziel der Prüfung kollabierte die Radaufhängung rechts vorne.

Wittmann und seine Co-Pilotin Josefine Beinke werden die Fahrt am Samstag unter „Superally“ fortsetzen – zudem wollen die beiden auch an der „Rallye nach der Rallye“, der „Golden Stage“ teilnehmen, die gleich im Anschluss an die Zypern-Rallye, am Sonntag über nur eine Prüfung abgehalten wird…

Wittmann erklärte: „Wir waren eigentlich sehr gut unterwegs. Auch ist diese Prüfung im Vergleich zu den anderen nicht sehr hart. Doch plötzlich stand das rechte vordere Rad weg. Ich konnte den Peugeot 207 S2000 nur mehr ausrollen lassen. Die Beschädigung am Wagen ist minimal. Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag die SupeRally bestreiten können. Das ist dann die Vorbereitung auf die Superstage am Sonntag, wenn es ums Preisgeld geht.“

Teamkollege Bryan Bouffier, der nach einem "ähnlichen Problem" auf SP 2, so die Presseaussendung, bereits einen großen Rückstand aufweist, konnte an diesem Nachmittag mit drei Bestzeiten glänzen.

Bouffier erklärte: "Das ist alles, was wir jetzt tun können. Zu zeigen, wie gut das Auto läuft und wo wir uns ohne den Schaden eingereiht hätten. Aber es ist natürlich klar, dass jede SP-Bestzeit das Selbstvertrauen stärkt.“

Der Kampf an der Spitze

Auf der 27 Kilometer langen SP 6 war Martin Prokop im Ford Fiesta S2000 um 3,3 Sekunden schneller als der führende Markenkollege Nasser Al-Attiyah. Zudem erhielt Al-Attiyah wegen eines Frühstarts zehn Strafsekunden aufgebrummt. So lag Prokop nur noch 3,4 Sekunden zurück.

Auf SP 7 ereilte Al-Attiyah auch noch ein schleichender Plattfuß – so konnte Prokop die Führung übernehmen, er liegt nach der abschließenden Superspecial-Prüfung 12,1 Sekunden vor Al-Attiyah.

Roger Feghali konnte mit der verbogenen Achs seines Skoda Fabia S2000, dem einzigen im Felde, den dritten Gesamtrang halten, er liegt 57,4 Sekunden zurück.

Dahinter liegen Jaromir Tarabus (Ford Fiesta S2000), Romans Kresta (Mitsubishi Lancer Evo IX) und Nicos Thomas auf den Plätzen vier bis sechs. Zwei weitere Mitsubishi-Fahrer, Constantinos Tingrides und Charalambos Timotheou belegen die restlichen Punkteränge.

Stohl Racing- Pilot Daniel Oliveira erlitt auf SP 6 einen Reifenschaden und rutschte ab auf Rang 23.

Am Samstag sind noch zweimal jeweils drei Wertungsprüfungen zu absolvieren: Um 9.04 Uhr wird die 12,76 Kilometer lange SP 9 "Alassa" in Angriff genommen, um 9.47 Uhr steht die mit 31,7 Kilometern längste SP des Tages auf dem Programm, ehe um 11.10 Uhr die 16,58 Kilometer lange SP 11 "Galataria" gestartet wird. Vom Ziel der SP 11 geht es ins Mittagsservice.

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