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Ogier schreibt Rallye-Geschichte

Citroen darf zufrieden sein: Sébastien Ogier feiert erneut den Sieg, während sich Sébastien Loeb mit Platz drei die Tabellenführung schnappt…

Die Citroen-Werkspiloten Sebastien Ogier und Sebastien Loeb sorgten in Jordanien für freudenstrahlende Gesichter im französischen Werksteam.

Ogier holte sich erst auf der abschließenden Power Stage in dramatischer Manier den Sieg. Am Ende hatte er lediglich 0,2 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jari-Matti Latvala (Ford), der vor der letzten Prüfung noch in Führung gelegen hatte.

"Obwohl wir wie verrückt angegriffen haben, hat es uns Jari-Matti alles andere als leicht gemacht", gab Ogier im Anschluss an seinen Sieg zu Protokoll.

"Zwischenzeitlich sah es angesichts seiner unglaublichen Zeiten so aus, als wären wir machtlos. Wir haben jedoch immer an den Sieg geglaubt und das Glück war heute auf unserer Seite", freute sich der Franzose.

Die 0,2 Sekunden Vorsprung bedeuteten zudem einen neuen Rekord in der WRC-Historie. "Das ist einfach unglaublich, mit so einem knappen Abstand zu gewinnen", so Ogier.

Teamchef Olivier Quesnel war nach dem dramatischen Sieg seines Fahrers ebenfalls hocherfreut. "Sebastien Ogier überrascht uns immer wieder aufs Neue. Drei Wochen nach seinem Sieg in Portugal lieferte er erneut eine herausragende Leistung ab."

Ogiers Teamkollege Loeb kam in Jordanien hinter Latvala als Dritter ins Ziel. Den Kampf um den Sieg habe er eigener Aussage zufolge bereits vor der letzten Prüfung aufgegeben.

"Ich habe ab der zweiten Prüfung des Nachmittags gemerkt, dass ich die Lücke nach vorn nicht mehr schließen kann", erklärte Loeb.

Mit den Punkten für Platz drei übernahm der amtierende Weltmeister nach vier von 13 WM-Läufen allerdings die Führung in der Weltmeisterschaft, sodass es unter dem Strich auch für Loeb ein erfolgreicher Abstecher in die jordanische Wüste war.

In der Herstellerwertung liegen Citroen und Ford nach der Jordanien-Rallye nun punktgleich an der Spitze.

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