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Rallye-WM: Spanien

„Freue mich auf einen guten Kampf…“

Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen kommt zur vorletzten WM-Rallye punktegleich mit Sebastien Loeb – einer der beiden wird den Titel erringen…

Ford spielte in dieser Saison lange die Statistenrolle beim Citroen-Stallduel Sebastien Loeb gegen Sebastien Ogier. Nach dem Sieg in Australien und Platz drei in Frankreich ist Mikko Hirvonen wieder voll im Titelrennen.

Zwei Rallyes vor Saisonende liegt der Finne punktgleich mit Loeb, der zuletzt zweimal in Folge große Probleme hatte, an der Spitze.

In Spanien und Wales kann alles passieren. Hirvonen hat bereits 2009 bis zur letzten Rallye mit Loeb um den Titel gekämpft. Damals verlor der 31-Jährige mit einem Punkt Rückstand denkbar knapp.

Aus einer Niederlage kann man auch Erfahrung ziehen. Deshalb sagt Hirvonen vor dem diesjährigen WM-Schlagabtausch: "Ich bin nicht sehr nervös. Ich bin ziemlich zuversichtlich und ruhig bei dieser Situation. Es gibt nichts zu verlieren", gibt sich der Finne cool.

"Den Titel nach zwölf Rallyes und tausenden Kilometern so knapp zu verlieren, war damals herzzerreißend", erinnert er sich zurück. "Ich möchte das nicht noch einmal durchmachen."

"Wir müssen Vollgas fahren. Sollten wir in Spanien gewinnen, dann würde es für das Finale in Großbritannien sehr gut aussehen. Vor Spanien werden wir nicht testen, aber ich fühle mich trotzdem gut. In Spanien wird es eine komplett andere Situation werden als in Frankreich", spricht Hirvonen den Belagmix aus Schotter und Asphalt an. "Ich freue mich schon auf einen guten Kampf und meine Attacke auf den Titel."

Hirvonen erhält volle Unterstützung von Ford. Sein Teamkollege Jari-Matti Latvala muss im Titelendspurt helfen. Teamchef Malcolm Wilson rechnet damit, dass der erste Tag in Spanien der Grundstein für ein gutes Resultat werden wird. "Mikkos dritter Platz in Frankreich bedeutet, dass wir für die letzten beiden Rallyes praktisch bei Null beginnen."

"Es gibt bei keinem der drei Titelaspiranten Raum für Fehler", meint der Brite. "Jari-Mattis Prüfungsbestzeiten in Frankreich haben dem Team viel Mut gegeben. Mikko will das in Spanien umsetzen." In der Herstellerwertung liegt Ford 54 Punkte hinter Citroen. Auch hier besteht noch eine Chance.

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