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Rallye-WM: Spanien

Die WRC-Akrobaten im Blindflug unterwegs…

Trotz drei Minuten Intervall klagen die Piloten über keine Sicht. Petter Solberg flog deshalb ab. Solberg/Minor auf P8. SWRC: Tänak out, Hänninen führt.

Michael Noir Trawniczek

Sebastien Loeb hat im Vorfeld der Spanien-Rallye noch befürchtet, dass er auf den Schotterprüfungen des ersten Tages als “Straßenfeger” Zeit einbüßen wird – doch das Gegenteil war der Fall…

Während Loeb freie Fahrt hatte, haderten seine Konkurrenten mit den dichten Staubwolken, welche die Sicht deutlich verschlechterten. Obwohl bereits mit einem Intervall von drei Minuten gefahren wurde…

So konnte Loeb gleich einmal die Bestzeit markieren – der Citroen-Pilot war um 7,4 Sekunden schneller als Ford-Pilot Jari Matti Latvala, seinen Titelkonkurrenten Hirvonen und Ogier konnte er 15,4 respektive 18 Sekunden abknöpfen.

Eines der Opfer der schlechten Sicht war Petter Solberg – wenige Momente, nachdem er seinem Team durchfunkte, dass er absolut gar nichts sehen könne, riss er sich ein Rad aus, womit Tag 1 für ihn zu Ende ist.

Auf der 35,9 Kilometer langen SP „Terra Alta hieß der Bestzeithalter zwar Sebastien Ogier, Loeb führt aber immer noch 8,9 Sekunden vor Latvala sowie 16,8 Sekunden vor Ogier.

Ford-Titelkandidat Mikko Hirvonen liegt bereits 35,3 Sekunden zurück. Dahinter liegen Mini-Pilot Dani Sordo, der Lokalmatador schüttelte ob der schlechten Sicht nur noch mit dem Kopf, sowie Mads Östberg und Kris Meeke im zweiten Mini.

Henning Solberg und Ilka Minor berichteten von Problemen mit der Intercom – das Stobart-Duo belegt mit 1:35 Minuten Rückstand Platz acht.

In der SWRC gab es mit dem Ausfall von Ott Tänak eine dramatische Vorentscheidung – Red Bull Skoda-Pilot Juho Hänninen muss nun vor allem ins Ziel kommen, weil Täank die Rallye am Samstag unter „Superally“ fortsetzen könnte. Nach SP1 führte er das SWRC-Feld mit 22 Sekunden Vorsprung auf Martin Prokop an.

Ein ausführlicher Vormittagsbericht folgt nach SP 3.

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