RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Korsika-Rallye

Kubica nimmt´s gelassen

Sein Ausfall beim ERC-Lauf auf Korsika bringt Robert Kubica nicht aus der Ruhe, er denkt nach vorne und konzentriert sich auf seinen nächsten Einsatz.

Die Starts von Robert Kubica in der Rallye-Europameisterschaft standen bisher nicht unter einem guten Stern. Der frühere Formel-1-Pilot ist im Citroen DS3 RRC zwar schnell, konnte seinen Speed bisher aber nicht in entsprechende Ergebnisse umsetzen. So war es auch am vergangenen Wochenende bei der Rallye Korsika, dem fünften Saisonlauf der ERC. Dort hatte Kubica nach der vierten Sonderprüfung die Führung übernommen, doch kurz darauf war die Rallye für ihn beendet.

Auf SP 5 blieb der Citroen des Polen plötzlich stehen. "Wir hatten einen Schaden an der Benzinpumpe, etwa drei oder vier Kilometer vor dem Ende der fünften SP", erklärt Kubica gegenüber fiawrc.com. "Sie hat plötzlich Druck verloren, und meiner Erfahrung nach - ich bin kein Mechaniker oder Ingenieur - fühlte es sich so an, als hätten wir kein Benzin mehr. Das war aber nicht der Fall, deshalb muss wohl die Benzinpumpe ausgefallen sein."

Entgegen der ursprünglichen Planung ging Kubica am Samstag nicht mehr an den Start. Grund dafür waren Verzögerungen beim Rücktransport des Citroen: "Es war für alle zu knapp. Als das Auto nach Ajaccio zurückkam, war es schon sehr spät, und wir wussten nicht exakt, wo das Problem lag", erklärt Kubica. Diese Ungewissheit hätte es sehr schwierig gemacht, wenn es nicht die Benzinpumpe gewesen wäre. Daher war es die richtige Entscheidung, nicht weiterzufahren."

Großen Ärger über das Aus empfindet der 28-Jährige aber nicht: "Es ist enttäuschend, aber das ist der Motorsport. Jetzt müssen wir vorausblicken." Nun wartet auf Kubica eine längere Rallye-Pause. Seinen nächsten ERC-Start hat er bei seinem Heimspiel, der Rallye Polen geplant, die vom 13. bis 15. September stattfindet.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Korsika-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei