RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Tolle Aufwertung für die Waldviertel-Rallye

Grandiose Erweiterung des Starterfelds bei der Waldviertel-Rallye: Die komplette ungarische Meisterschaft startet in Grafenegg!

Fotos: Herczig Motorsport, Duen.hu

Ursprünglich hätte das heimische Saisonfinale, die Rallye Waldviertel (6. bis 8. November 2014), nur zum Abschluss der ungarischen Schottermeisterschaft gezählt.

Nunmehr hat sich aber das ungarische Sports Council entschlossen, das komplette Finale der ungarischen Rallyemeisterschaft anlässlich der Rallye Waldviertel mit Start in Grafenegg und dem Ziel in Krems in Österreich auszutragen. Der Grund dafür war die Absage der geplanten Budapest-Rallye.

Profitieren von dieser Tatsache werden nicht nur die beiden Veranstalter, der ÖAMTC ZV Baden und der MSRR Neulengbach, sondern auch die heimischen Rallyefans, die zusätzliche Spitzenfahrzeuge der ungarischen Teams und Piloten im Waldviertel bewundern können.

Dabei kommt es auch zu einer Neuauflage des Duells Raimund Baumschlager gegen Beppo Harrach. Dies zwar nicht im persönlichen Vergleich, sondern mit eingesetzten und betreuten Fahrzeugen.

Neuauflage Harrach vs Baumschlager!

So fährt der Ungar Norbert Herczig einen Skoda Fabia S2000, der vom oberösterreichischen BRR-Team unter Baumschlager eingesetzt wird. Der Ford Fiesta R5 des Ungarn Miklos Kazar wiederum steht im Besitz von Beppo Harrach und wird vom Maximmun Racing Team im Waldviertel an den Start gebracht.

Beide Piloten waren zuletzt bei der Rallye Kosice, die zur ungarischen Meisterschaft zählte, im Ziel nur um 2,7 Sekunden getrennt. Dabei war Herczig der Schnellere. Neben diesen beiden genannten Piloten sieht man noch einen Ford Fiesta S2000 mit Sandor Olle, einen Peugeot 208 T16 R5 mit Frigyes Turan und einen weiteren Ford Fiesta R5 unter Jozsef Trencsenyi. Dazu kommen weitere Spitzenfahrer in der Klasse 3, angeführt von dem in Österreich sehr bekannten Attila Rongits.

Organisationsleiter Helmut Schöpf, der durch den Ausfall eines wichtigen Sponsors und der vermutlichen Absage einiger heimischer Spitzenpiloten (Nennschluss ist aber erst am 20. Oktober) derzeit nicht gerade erfreut war, geht es mit dieser Meldung wieder etwas besser: „Für mich und mein Team ist Weihnachten schon jetzt. Damit sehen unsere Fans am Samstag absolute Spitzenfahrer mit tollen Fahrzeugen. Die Entscheidung des ungarischen Verbandes kam für mich gerade recht, wir müssen noch etwas an der Ausschreibung ändern und dem ungarischen Reglement anpassen. Dies wird aber keine große Schwierigkeit werden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.