RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

„Doch das braucht so seine Zeit…“

Hyundai arbeitet derzeit an einem Upgrade des Motors, doch bevor man den Homologations-Joker zieht, will man sich der Verbesserungen sicher sein.

In Mexiko konnte Hyundai den ersten Podestplatz seit dem werksseitigen Einstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft einfahren, doch das reicht Teamchef Michel Nandan noch lange nicht. Der i20 WRC soll noch konkurrenzfähiger werden, dafür arbeitet der Hersteller derzeit an einem Motoren-Upgrade, das noch in dieser Saison eingeführt werden soll.

Schon in diesem Monat sollen die ersten Testfahrten mit dem neuen Antrieb durchgeführt werden, wie der Franzose bei wrc.com verrät: "Wir sollten in zwei oder drei Wochen mit ein paar richtigen Tests anfangen. Dort muss gecheckt werden, ob die Performance und auch die Zuverlässigkeit stimmen." Doch das braucht so seine Zeit, daher rechnet Nandan nicht vor Mitte der Saison mit der Einführung des Upgrades.

Angestrebt ist daher ein Einsatz bei der Finnland-Rallye Anfang August. Um die Änderungen vorzunehmen, nutzt das Team einen Homologations-Joker von der FIA. Doch wenn der Joker erst einmal eingesetzt ist, dann muss man auch bei der Spezifikation bleiben. "Wir müssen uns erst sicher sein, bevor wir den Joker einsetzen, weil wir es dann nicht mehr rückgängig machen können", bittet Nandan um Geduld.

Neben dem Motor wird derzeit auch am Chassis und an der Aufhängung des i20 gearbeitet und dabei kleine Fortschritte erzielt: "Normalerweise haben wir mit jeder Entwicklung an der Aufhängung und der Dämpfer einen kleinen Schritt in Sachen Performance gesehen, daher denke ich, dass wir einen guten Fortschritt bis zum Ende des Jahres machen können", so Nandan weiter, "das ist der Plan."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

- special features -

Weitere Artikel:

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf