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WRC: Portugal-Rallye Robert Kubica, Maciej Szczepaniak, Ford Fiesta WRC, Rally de Portugal 2015

Kubica: Neues Team, neue Energie

Robert Kubica fühlt sich nach der Reorganisation seines Rallyeteams erfrischt und meint, dass es richtig war, Argentinien auszulassen.

Die Neuorganisation seines Teams hat der WM-Saison von Robert Kubica neuen Schwung verliehen. Der polnische Starpilot ist vom Fortschritt, den er vergangene Woche in Portugal gemacht hat, begeistert. Die Veranstaltung nahe Porto war Kubicas erster Einsatz seit der Mexiko-Rallye Anfang März und sein erster im brandneuen Ford Fiesta WRC von M-Sport. Kubica wurde ohne gröbere Probleme Neunter, holte damit seine ersten WM-Punkte der Saison und wirkte wohl auch deshalb entspannter als zuletzt.

Der ehemalige Formel-1-Pilot hat sich vom A-Style-Team getrennt, das ihn zu Beginn der Saison betreut hatte, und arbeitet nun auf technischer Ebene wieder mit M-Sport zusammen. "Es ist derzeit eine 50:50-Kooperation mit M-Sport", erklärt er. "Meine Mechaniker gehen jetzt wieder in die M-Sport-Fabrik, um am Auto zu arbeiten. Sie sammeln dabei gute Erfahrung und erhalten das Wissen und die Hilfe, um unser Team weiterzuentwickeln."

"Wenn ich nach vorne blicke, ist es vielleicht möglich, dass wir das alleine machen, aber im Moment bin ich glücklich damit, wie alles läuft. Vor ein paar Wochen war die Situation schlecht, aber wir haben viel Arbeit investiert und gehen langfristig in die richtige Richtung." Kubica meint, dass seine Entscheidung, eine Auszeit von der Meisterschaft zu nehmen, die richtige war, und fügt an: "Portugal war ein erfolgreicher Test für das ganze RK World Rally Team."

"Es hat sich gezeigt, dass das Auslassen der Argentinien-Rallye richtig war, um sich auf die Reorganisation der Mannschaft zu konzentrieren." Kubica hat zwei weitere Rallyes in seinen persönlichen Kalender aufgenommen: eine in Polen, wo er vor seiner Heimrallye weiter an seinem Speed arbeiten will, und eine auf Asphalt vor der Deutschland-Rallye im August.

"Es war nicht ideal, ohne Test und elf Wochen ohne Fahrpraxis im Auto nach Portugal zu kommen", sagt Kubica. "Okay, das Auto ist nicht komplett anders, aber die Leistungsabgabe ist anders, und es gibt Änderungen am Antrieb. Ich würde gerne weitere Rallyes fahren. Es gibt eine Veranstaltung in Polen kurz vor dem WM-Lauf, bei der auf ähnlichen Straßen gefahren wird, und ich würde gerne vor Deutschland etwas machen, aber es ist schwierig, den gleichen Untergrund zu finden."

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