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Der „Monte-Meister“ schlägt wieder zu!

Sebastien Ogier gewinnt zum dritten Mal in Folge die Rallye Monte Carlo, sowie die Power Stage. Mikkelsen freut sich über Platz zwei – Trotz Problemen in der Power Stage Podestplatz für Neuville.

Volkswagen-Werksfahrer Sebastien Ogier gewinnt die 84. Ausgabe der berühmten Rallye Monte Carlo und startet die WRC-Saison 2016 mit der maximalen Punkteausbeute. Der dreifache Weltmeister stellte als Sahnehäubchen auch die Bestzeit in der Powerstage auf. Zum dritten Mal in Folge gewann der dreifache Rallye-Weltmeister die "Monte". Sein Teamkollege Andreas Mikkelsen kletterte als Zweiter auf das Podest. Trotz technischer Probleme fuhr auch die neue Generation des Hyundai i20 WRC mit Thierry Neuville am Steuer auf Platz drei.

Die erste Hälfte der Rallye war geprägt vom Zweikampf Ogier gegen Kris Meeke (Citroen). Im Laufe des Samstags konnte sich der Champion einen Vorsprung von einer halben Minute herausfahren, bis das Duell durch den Ausfall von Meeke endgültig beendet wurde. Von da weg musste Ogier seinen großen Vorsprung nur noch bis ins Ziel verwalten. Erst auf der abschließenden Powerstage drückte der Franzose wieder auf das Gaspedal und sicherte sich die drei Bonuszähler.

Mit dieser Vorstellung ist Ogier auch 2016 der eindeutige WM-Favorit. "Es ist fantastisch! Monte Carlo ist für mich die wichtigste Rallye der Saison", betont der 32-Jährige den Stellenwert. Insgesamt stellte Ogier bei sieben der 16 Sonderprüfungen die Bestzeit auf. Große Zwischenfälle gab es nicht. "Außerdem ist es ein Erfolg des Teams, denn meine Eisspione haben perfekt gearbeitet", lobt Ogier die perfekte Vorbereitung bei Volkswagen.

Diese Arbeit zahlte sich aus, denn Mikkelsen komplettierte den Doppelerfolg. Nach dem dritten Platz im Vorjahr ist es sein bestes Ergebnis in Monte Carlo. "Großartig! Ein tolles Gefühl", strahlt der Norweger. Es war auch ein gelungener Einstand für seinen neuen Co-Piloten Anders Jaeger, der zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem Treppchen stand. Einziger Wermutstropfen im Volkswagen-Lager war der Ausfall von Jari-Matti Latvala. Da der Finne am Samstag einen Zuschauer angefahren hat, wurde er zu einer Strafe von 5.000 Euro verdonnert. Bei einem weiteren Vergehen droht eine Sperre.

Hyundai lässt Potenzial aufblitzen

Hyundai konnte beim Debüt des neuen i20 nicht aus eigener Kraft gegen Volkswagen kämpfen, das Auto zeigte aber Potenzial. An den ersten Tagen hatten die Fahrer mit der Abstimmung Mühe, doch die Mechaniker erzielten Verbesserungen. Am Samstag stellte Neuville zwei Bestzeiten auf, Dani Sordo holte in der Powerstage zwei WM-Punkte. Trotzdem gab es auch technische Probleme. Neuville rettete trotz gebrochenem Differenzial und Getriebeproblemen in der letzten SP den dritten Platz.

M-Sport-Rückkehrer Mads Östberg holte am Ende den soliden vierten Rang. Große Zwischenfälle gab es nicht, aber schnelle Zeiten waren von ihm auch nicht zu sehen. Trotzdem ist der Norweger zufrieden: "Aus verschiedenen Gründen war dieses Wochenende eine Herausforderung, aber es ist eine gute Basis für die weitere Saison." Auch Östberg arbeitet mit einem neuen Beifahrer zusammen. Als Fünfter war Nachwuchsfahrer Stephane Lefebvre der beste Citroen im Ziel. Ott Tänak (Ford) war mit den DMACK-Reifen nicht konkurrenzfähig und kam hinter Sordo als Achter ins Ziel.

In der WRC2-Klasse fuhr Elfyn Evans mit dem überarbeiteten Ford Fiesta R5 souverän zum Klassensieg. Der Deutsche Armin Kremer (Skoda) musste am Sonntag noch den zweiten Platz an Esapekka Lappi (Skoda) abgeben. In der Gesamtwertung belegte der BRR-Pilot den zehnten Rang. Die nächste Rallye findet vom 11. bis 14. Februar in Schweden statt. Es ist die einzige klassische Winterrallye im Kalender. Volkswagen ist dort seit drei Jahren ungeschlagen.

Das Ergebnis und den aktuellen WM-Stand finden Sie wie immer im Menü oben rechts!

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