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WRC: Rallye Monte-Carlo

WRC2-Auftakt nach Maß für Kremer

Mit Raimund Baumschlager als Eisspion fuhr Armin Kremer in der WRC2-Wertung aufs Podium. Esapekka Lappi wurde sogar Gesamtneunter.

Bildquelle: Team

Glücklich und überaus zufrieden mit der Leistung seiner beiden Piloten kehrte Raimund Baumschlager vom Auftakt der Rallyeweltmeisterschaft, der Rallye Monte-Carlo, zurück, denn im Gesamtklassement des Klassikers fanden sich beide von BRR eingesetzten Škoda Fabia R5 in den Top 10 wieder. Beim Gesamtsieg von Sébastien Ogier erreichte Esapekka Lappi (FIN) Platz neun, Armin Kremer (GER) wurde Zehnter. Für den Deutschen bedeutete das in der WRC2-Wertung den zweiten Platz.

"Armin hat einen perfekten Job abgeliefert und seine Außenseiterchancen auf den WM-Titel in der WRC2 untermauert. Das wird gegen die Werksteams von Škoda und Ford zwar ein schwieriges Unterfangen, aber nach dieser Leistung bei der Monte ist Armin sogar der Weltmeistertitel zuzutrauen", zeigte sich Baumschlager, der für Kremer als Eisspion im Einsatz war, euphorisch.

Aber auch die Leistung von Gaststarter Esapekka Lappi war beeindruckend. Der 25jährige Finne gilt im Rallyesport als große Nachwuchshoffnung. Bei seiner Premiere bei der Rallye Monte-Carlo vertraute er auf die Betreuung des BRR-Teams. Ein Vertrauen, das sich auszahlte, denn Lappi, der im weiteren WM-Verlauf als Škoda-Werkspilot am Start sein wird, blieb fehlerfrei, beeindruckte einmal mehr durch seinen unglaublichen Speed und beendete die Rallye als Neunter.

"Mit beiden Piloten in den WM-Punkten, drei Zähler für Škoda in der Herstellermeisterschaft gesammelt – viel besser hätte der Auftakt ins Rallyejahr 2016 für BRR nicht laufen können", lautet das Resümee von Raimund Baumschlager, der am Monte-Carlo-Wochenende selbst knapp 5.000 Kilometer zurücklegte.

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