RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo

Citroën: Mit Ogier sind Siege Pflicht

Mit dem Franzosen im C3 WRC gelten keine Ausreden mehr: Citroën ist laut Teamchef Budar in der WM-Saison 2019 zum Siegen verdammt.

Nach zwei mehr als durchwachsenen Jahren schlägt für Citroën in der Rallye-WM 2019 die Stunde der Wahrheit. Mit dem sechsfachen Weltmeister Sébastien Ogier fährt nun der wohl beste Pilot dieser Dekade für das französische Werksteam, das laut Pierre Budar somit keine Ausreden mehr hat. Der Citroën-Teamchef sagte: "Wir müssen gewinnen, dafür sind wir da. Mit diesem Ziel starten wir in die Saison, und mit dieser Fahrerpaarung sollte das auch möglich sein."

Seitdem Citroën zwischen 2004 und 2012 mit Sébastien Loeb neun Mal in Folge die Fahrer-WM gewonnen hat, fährt man einem weiteren Titel hinterher. In den vergangenen beiden Jahren gelangen mit dem Citroën C3 WRC nur drei Siege. Diese Bilanz will Budar 2019 mit Ogier und seinem Teamkollegen Esapekka Lappi deutlich verbessern.

"Wir müssen schauen, ob wir genügend Fortschritte gemacht haben, aber wir hatten jetzt ein Jahr, um das Team neu aufzustellen", so Budar, der vor zwölf Monaten den Teamchefposten von Yves Matton übernommen hat. "Wir haben neue Techniker und neue Fahrer und hoffen, dass wir gut genug gearbeitet haben, um wieder zu gewinnen."

Für die WM-Saison 2019 standen vor allem Verbesserungen am Fahrwerk des zunächst tückischen C3 WRC im Pflichtenheft der Franzosen. "Wir haben am Auto einiges verändert, vor allem an der Aufhängung, der Fahrwerksgeometrie und den Dämpfern", erklärte Budar, "aber die Arbeit geht weiter. Wir müssen uns in allen Belangen steigern. Das hört nie auf."

Bei der Weiterentwicklung sei es ein großer Vorteil, dass der bisherige Toyota-Fahrer Lappi und Ex-M-Sport-Pilot Ogier direkte Vergleiche zu den Autos der Konkurrenten ziehen können. "Es ist sehr interessant, neue Fahrer zu haben, die vorher zwei andere Autos gefahren sind. Jeder von ihnen hat unterschiedliche Erfahrungen. Daher war es sehr interessant zu sehen, wie ihr Gefühl in unserem Auto haben", sagte Budar. "Es war eine positive Überraschung, dass sie beide übereinstimmend gesagt haben, in welchen Bereichen wir uns steigern müssen."

Ogier fügte hinzu: "Der erste Eindruck vom Auto war gut. Entscheidend wird aber sein, dass wir ein Auto haben, mit dem wir um die Meisterschaft kämpfen können. Hoffentlich starten wir die Saison auf einem guten Niveau und können uns dann steigern." Ob das gelingt, wird sich in weniger als zwei Wochen bei der Rallye Monte-Carlo zeigen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

No room available!

Der legendäre ORF-Reporter und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein blickt voller Vorfreude der Herbstrallye entgegen - eine emotionale Rückkehr ins Waldviertel…

ARC, Herbstrallye: Vorschau ZM Racing

ZM-Racing beendet erfolgreichste Saison

Am Start sind Max (Martin) u. Christoph Zellhofer, sowie Gerold Neumayr - Rennteam aus St.Georgen am Ybbsfelde feiert so seine bisher beste Saison

ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko

Bekanntes und Neues

Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Mayer

"Da muss man einfach dabei sein"

Mit der 29. Auflage der Herbst-Rallye geht am Samstag im Waldviertel die Saison in Österreich zu Ende. Mit dabei auch Daniel Mayer, der sich erst im letzten Moment entschloss, bei diesem Austrian Rallye Challenge Lauf an den Start zu gehen.

ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing

Solide Leistung von ZM-Racing

Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison