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WRC: Rallye Monte-Carlo

Testfahrten nach Latvala-Unfall vorbei

Jari-Matti Latvala hat bei Vorbereitungen auf die Rallye Monte-Carlo einen Unfall gebaut; Toyota musste die Testfahrten abbrechen.

Am Donnerstag hat Toyota mit seinem Yaris WRC getestet, um sich auf den ersten Lauf der Rallye-WM in Südfrankreich vorzubereiten. Diese Testfahrten mussten jedoch wegen eines Unfalls frühzeitig abgebrochen werden. Der Finne Jari-Matti Latvala krachte in eine Leitplanke und beschädigte das Fahrzeug; das Team verbrachte den Rest des Tages mit Reparaturen.

Latvalas Beifahrer an diesem Tag, Ex-Toyota-Fahrer Juho Hänninen, wurde noch vor Ort von Sanitätern betreut. Das Team hat jedoch bestätigt, dass dies eine reine Vorsichtsmaßnahme war, weil der Einschlagwinkel ungünstig gewesen sei. Ott Tänak schaffte es, die Testfahrten mit seinem Toyota Yaris WRC zu beenden. Am Samstag übernahmen Kris Meeke und sein neuer Co-Pilot Sebastian Marshall das Auto des Esten.

Marshall gab zu Protokoll: "Es hat Sinn ergeben, schon vor den Testfahrten mit der Arbeit zu beginnen. Es gab in den Notizen von Kris keinerlei Überraschungen. Ich habe mir viele Onboardvideos angeschaut, um mich vorzubereiten." Es habe nur ganz kleine Unterschiede gegeben, die keinerlei Schwierigkeiten verursacht hätten. Das System, dass genutzt wurde, habe sich kaum von jenem Hayden Paddons unterschieden.

Bei Paddons bisherigem Team Hyundai wird Sébastien Loeb erst am Wochenende vor dem Saisonauftakt erstmals im i20 WRC sitzen. Er startet zuvor erneut bei der Dakar-Rallye und ist deshalb nicht verfügbar. Citroën wird kommende Woche Testfahrten mit seinen Neuzugängen Esapekka Lappi und Sébastien Ogier durchführen. Beide haben den C3 WRC im vergangenen Monat in Portugal kennengelernt; beim anstehenden Test in Frankreich werden sie das Fahrzeug erstmals auf Asphalt bewegen.

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