Rallye

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Castrol-Pokal: Wachauring

Die Sonntags-Rennen

Der alljährliche Histo-Cup-Saisonaufakt mit dem „Castrol-Pokal“ auf dem Wachauring in Melk sorgt auch heuer wieder für Motorsport vom Feinsten.

Fotos: Daniel Fessl, motorline.cc

Histo-Cup bis 1.300 und bis 1.600 ccm Anhang K bis 81

Der Trainingsschnellste Michael Spazierer (Ford Escort 1600 GT) muss gleich nach dem Start den Alfasud-Sprint-Pilot Otto Fieg ziehen lassen. Fieg seinerseits kann die schnelle Führung jedoch nicht nützen und muss seinen italienischen Boliden wegen eines technischen Defektes kurze Zeit später abstellen. Für einen spektakulären Zwischenfall sorgt Michael Widmann. Er liefert sich mit Spazierer einen tollen Zweikampf, bleibt bei einem Rad-an-Rad-Duell aber an einem Reifenstapel hängen und überschlägt sich mehrmals. Der Alfasud TI ist nur noch Schrott, Widmann zum Glück aber unverletzt. Den Sieg in der 1.600er-Klasse holt sich schließlich Michael Spazierer.
In der Klasse bis 1.300 ccm geht der Sieg an Martin Niedertscheider. Er fährt mit seinem Simca Rallye II einem ungefährdeten Erfolg entgegen. Dahinter landen ausschließlich die wieselflinken und von den Zuschauern beliebten Steyr Puch 650 TR.

Ergebnis (Histo-Cup bis 1.300 ccm):
1. Niedertscheider Martin (Simca Rallye II)
2. Pachteu Jürgen (Steyr Puch 650 TR)

Ergebnis (Histo-Cup bis 1.600 ccm):
1. Schweiger Hannes (VW Golf GTI I)
2. Sintler Thomas (Alfa Romeo Giulia S)
3. Zanker Günther (Steyr Puch 650 TR)

Ergebnis (STW bis 1.600 ccm):

1. Spazierer Michael (Ford Escort 1600 GT)
2. Brandstätter Gerhard (AlfasudSprint)
3. Lehner Thomas (Alfasud Sprint)

Histo-Cup bis 2.000 ccm Anhang K bis 81, STW bis 2.000 ccm

Aufregung schon kurz nach dem Start. Der Trainingszweite Max Lampelmaier greift in der ersten Kurve Polemann Jürgen Stockmar (beide auf einem Ford Escort BDA) an, fährt dem Wiener aber links hinten ins Heck und bleibt unmittelbar danach an einem Reifenstapel hängen. Ergebnis: Achsbruch am Escort BDA von Stockmar, Aufgabe von Lampelmaier sowie lange Gesichter hüben wie drüben. Den Sieg sichert sich am Ende der ungefährdet seine Runden abspulende Kurt Ploier (BMW 320-4) vor Christian Schallenberg (BMW 2002). Für von den Zuschauern begeisternd aufgenommene Drifts sorgt Thomas Käferle mit seinem Ford Escort RS 2000.

Ergebnis (Histo-Cup bis 2.000 ccm):

1. Ploier Kurt (BMW 320-4)
2. Schallenberg Christian (BMW 2002)
3. Putz Michael (BMW 2002)

Ergebnis (STW bis 2.000 ccm):
1. Gruber Claus (Ford Escort)
2. Notdurfter Manfred (Ford Escort RS 2000)

Histo-Cup bis und über 3.000 ccm Anhang K bis 81 und STW

In einem ausgesprochen turbulenten und spannenden Rennen sichert sich Michael Sares mit seinem Porsche 911 RSR am Ende einen tapfer erkämpften Sieg. Im äußerst hart umkämpften Fünfkampf an der Spitze zwischen dem Trainingsschnellsten Martin Wagner (Porsche 924 Turbo), Michael Sares, Franz De Bettin (VW Käfer Cup), Konstantin Kletzer (Porsche 911 RS) und Histo-Cup-Macher Michael Steffny (BMW 2002 TI) kommt es immer wieder zu heftigen Berührungen und exakt getimten Ausbremsmanövern. Bemerkenswert: Der von ganz hinten startende Reinhard Decker (Porsche 914-6) pflügt sehenswert durchs Feld und landet am Ende auf dem tollen fünften Gesamtrang.

Ergebnis (Histo-Cup bis 3.000 ccm):
1. Sares Michael (Porsche 911 RSR)
2. Kletzer Konstantin (Porsche 911 RS)
3. Irxenmayr Franz (Porsche 911 RS)

Ergebnis (Histo-Cup über 3.000 ccm):
1. Böhringer Georg (Shelby Mustang)
2. Dubsky Peter (Chevrolet Corvette)

Ergebnis (STW bis 3.000 ccm):
1. De Bettin Franz (VW Käfer Cup)
2. Steffny Michael (BMW 2002 TI)
3. Schmidbauer Bernhard (Opel Kadett GTE

Ergebnis (STW über 3.000 ccm):
1. Wagner Martin (Porsche 924 Turbo)
2. Decker Reinhard (Porsche 914-6)
3. Färber Hubert (Mercedes 450 SLC)

Youngtimer bis 2.000 ccm, bis 3.000 ccm und über 3.000 ccm

Einen zu keinem Zeitpunkt des Rennens gefährdeten Start-Ziel-Sieg landet Roger Jahnig auf seinem wunderschönen BMW M3. Er gewinnt mit deutlichem Abstand vor Michael Sares (Ford Sierra Cosworth), der sich in einem sehenswerten Duell mit Franz Spitaler (BMW M3) durchsetzen kann. Ein hart umkämpftes Duell erleben die Zuschauer zwischen Gerald Fischer (BMW 335 STT) und Rudolf Ziegler (VW Golf GTI II), das Fischer am Ende für sich entscheiden kann.

Ergebnis (YT bis 2.000 ccm):
1. Ziegler Rudolf (VW Golf GTI II)
2. Pelenek C. (BMW 318 is)
3. Gumpenberger Nina (Alfa 75)

Ergebnis (YT bis 3.000 ccm):
1. Jahnig Roger (BMW M3)
2. Sares Michael (Ford Sierra Cosworth)
3. Spitaler Franz (BMW M3)

Ergebnis (YT über 3.000 ccm):

1. Fischer Gerald (BMW 335 STT)
2. Winkler Peter (BMW M5 E34)
3. Ertl Bernhard (Porsche 968)

BMW 325 Challenge

Gruppe A:
Dietmar Lackinger feiert einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Der Trainingsschnellste Lackinger hält Michael Hollerweger stets auf Distanz, leistet sich keinerlei Fehler und geht am Ende als Erster über die Linie. Der lange Zeit an dritter Stelle fahrende Franz Grassl fällt wegen eines technischen Defektes am Ende weit zurück. Einen beherzten Zweikampf liefern sich Matthias Stepanek und Georg Steffny.

Gruppe N:
Mit von der Partie im Gruppe-N-Feld sind zwei Frauen. Einerseits die mittlerweile routinierte Karin Reiter, andererseits Julia Schallenberg, die ihre Premiere in einem Rennauto feiert. Herr am Ring ist dann ohne Wenn und Aber Markus Eckerstorfer. Er feiert einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Platz zwei geht an Vincent „Kiwi“ Smaal, der sich in einem tollen Überholmanöver Alexander Gumpenberger krallt. Das Rennen selbst ist von etlichen Drehern geprägt, ein herzerfrischendes Duell um Platz fünf liefern sich Harald Lehner und Bernhard Wimmer.

Ergebnis (Gruppe N):
1. Eckerstorfer Markus
2. Smaal Vincent
3. Gumpenberger Alexander

Ergebnis (Gruppe A):

1. Lackinger Dietmar
2. Hollerweger Michael
3. Jakubowicz Martin

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