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Rallye-Challenge: Mühlviertel-Rallye

Jetzt erst recht!

Für Franz Kohlhofer war die Bosch-Rallye kein Erfolg, nicht einmal die erste SP konnte absolviert werden - das soll sich im Mühlviertel ändern.

Gerade erst musste Franz Kohlhofer durch extremes Pech eine sportliche Niederlage erleiden, als bei der Bosch-Rallye an seinem mächtigen Audi schon auf dem Weg zur ersten SP der Hauptbremszylinder kaputt gegangen ist, nun steht bereits der nächste Einsatz unmittelbar bevor: Das dicht gedrängte Rallye-Programm schafft die Möglichkeit, den unglücklichen Ausfall schnell vergessen zu machen.

Denn: Am 29. Mai läuft die Mühlviertel-Rallye, ein Challenge-Lauf und eine Veranstaltung, die für alle neu ist. Voraussetzung für Spannung ist reichlich gegeben, und so darf sich der Quattro-Fahrer, der diesmal wieder mit Erwin Hadolt ins Rennen geht, berechtigte Hoffnungen machen, ganz weit vorne mitzufahren.

Da die Rallyes der Rallye-Challenge zunehmend mit Starbesetzung glänzen – Raimund Baumschlager und Hermann Gassner haben für die Mühlviertel-Rallye ihre Nennung abgegeben – wird es für einen Hobbyfahrer ein wenig schwerer, durch ein erstklassiges Ergebnis zu glänzen.

Im Kampf um den Gesamtsieg und um den Gruppe H-Sieg ist es vor allem Markus Moufang, den man nicht außer acht lassen darf und dessen Wagen mit Sicherheit das Maximum dessen darstellt, was man sich von einem BMW M3 für den Rallyeeinsatz erwarten kann.

Wer schnellster Verfolger dieser drei Top-Favoriten sein wird, lässt sich noch nicht mit Bestimmtheit sagen, gute Chancen haben vor allem Markus Egger mit seinem Mitsubishi und – auch dank ihres Heimvorteils – die Mazda-Fahrer Karl Schiefermüller und Johannes Keferböck, die bei der IQ-Jänner-Rallye bereits hervorragende Leistungen gezeigt haben.

Und eventuell Christoph Unterhuber mit seinem Golf als Geheimfavorit. In dieser Gesellschaft sind wohl die Hauptkonkurrenten von Franz Kohlhofer und Erwin Hadolt zu suchen, ein Platz unter den besten Fünf wäre ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Technisch sollte der bewährte Audi Urquattro dafür gerüstet sein. Die Vorbereitungsarbeiten halten sich in Grenzen, es kann so gut wie alles übernommen werden, was vor der Bosch-Rallye in den Wagen hineingesteckt worden war. Lediglich der schadhafte Bremszylinder muss raus.

Die Rallye-Challenge auf Erfolgskurs – und mit ihr vielleicht auch das Team Kohlhofer. Alles ist möglich!

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