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ORM: Weiz-Rallye

Steirischer Massenauflauf beim Jubiläum

Für die zehnte Auflage der Rallye Weiz haben insgesamt 82 Teams genannt, 29 Piloten und 19 Beifahrer stammen dabei aus der Steiermark.

Fotos: Harald Illmer

Die Rallye Weiz am kommenden Wochenende ist ein wahrer Quotenhit. 82 Teams haben sich für den fünften Staatsmeisterschaftslauf des Jahres vom 19. bis 21. Juli angemeldet und sorgen so für eine tolle Starterkulisse beim Motorsport-Highlight rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt.

Besonderes Fan-Interesse kommt dabei neben den Topstars wie Ex-Champion Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) oder den oberösterreichischen Spitzenpiloten Gerhard Aigner (Ford Fiesta WRC) und Johannes Keferböck (Ford Fiesta R5) natürlich den – Piloten und Copiloten zusammengerechnet – insgesamt 48 (!) steirischen Protagonisten zugute. Zumal auch noch der Siegertipp Nr. 1 Niki Mayr-Melnhof, dreifacher Triumphator der heurigen Meisterschaft, zu diesen Lokalmatadoren zählt.

Zu den Herausforderern des Favoriten im Ford Fiesta R5 zählen in der Klasse der stärksten Allradler aus steirischer Sicht der Weizer Publikumsmagnet Stefan Fritz sowie Gernot Zeiringer und der Grazer Günther Knobloch, die sich im Rahmen der Pressekonferenz vor einigen Tagen im Rallye-Headquarter, dem Gasthof Strobl in Weiz, über ihre Chancen äußerten.

Stefan Fritz (Skoda Fabia S2000, Bild oben): „Das wird wohl ein spannender Kampf werden, wobei Mayr-Melnhof nicht unsere Beute ist. Ich hab‘ mich vielmehr heuer schon zwei Mal von Knobloch schlagen lassen müssen. Aber in Weiz ist Schluss, da muss der Heimvorteil einfach für mich entscheiden.“

Gernot Zeiringer (Skoda Fabia S2000): „Eigentlich habe ich mir geschworen, dass ich mir in Weiz keine Ziele mehr setze, weil noch nie das eingetroffen, was jch wirklich wollte. Aber ich habe ein echt geiles Auto, mit dem ich heuer schon drei drei Rallies gefahren bin - einmal sind wir dabei ausgefallen, zwei Mal als guter Siebenter ins Ziel gekommen. Mein Minimalziel für heuer ist zumindest zweitbester S2000 zu sein.“ (Anm.: Es sind nur zwei S2000-Boliden am Start)

Günther Knobloch (Subaru Impreza WRX, Bild links) : „Wir sind heuer schon zwei Mal unter den Top ten der ORM gewesen. Das ist auch in Weiz unsere Messlatte. In unserer Klasse haben wir heuer drei unangefochtene Siege landen können. Hier ist eindeutig wieder Stefan Fritz unser Gegner.“

Als Spitzenreiter kommt nicht nur Niki Mayr-Melnhof in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ORM) nach Weiz, sondern auch der Steirer Manuel Pfeifer (Bild links) im Opel Rallye Cup. Der Erfolgspilot aus Ilz beginnt daher bereits zu rechnen: „Wenn man nimmt, dass ich letztes Jahr im Waldviertel nach meinem schweren Unfall noch im Hubschrauber gelegen bin, ist es schön zu sehen, wie gut es heuer läuft. Auch wenn es vielen nicht gefallen wird, aber ich hoffe bei der Rallye auf sehr viel Regen. Da könnten wir mit unserern motorisch schwächeren Autos ganz weit nach vorne fahren. Vom OPEL-FIOR-Cup-Gesamtstand her bin ich in der glücklichen Lage, sagen zu können, dass ich gewinnen will, aber nicht gewinnen muss.“

Ein aufstrebender junger Mann ist der 22-jährige Trofaiacher Michael Röck (Bild links). Der Ford Racing Rookie 2016 im Ford Fiesta ST liegt im M1 Rallye Masters Klasse LG2 in Führung und könnte mit einem Sieg in Weiz den Titel einfahren. In der Junioren-Staatsmeisterschaft sowie im Rallye Cup 2000 findet sich der Steirer jeweils auf Platz fünf. Michael Röck zu seinem Start in Weiz: „Im Rebenland konnte ich die M1-Wertung gewinnen, Ich nutze jede Rallye, um weiter Erfahrung zu sammeln, dafür ist die anspruchsvolle und schnelle Rallye Weiz sicher ideal. In der Serienwertung will ich natürlich wieder gewinnen. Dafür könnte Regenwetter sicher hilfreich sein.“

In der Historischen Staatsmeisterschaft gibt u. a. der Grazer Glasermeister Günther Stampfl:im Opel Ascona A ein vorfreudiges Gastspiel „Ich bin eigentlich nur eingesprungen, weil Gert Göberndorfer diesmal nicht dabei ist. Heuer bin ich leider noch nicht gefahren, weil ich ein bissel aufs Geld schauen muss. Um ganz vorne mitzufahren, wird’s wohl nicht reichen, aber ich will den Leuten hier in Weiz mit Sicherheit eine gute Show bieten.“

Hier die 48 Local Heroes bei der 10. Rallye Weiz:

Klasse 1 und 2 (ORM):
Startnummer 1: Niki Mayr-Melnhof / Poldi Welsersheimb (Ford Fiesta R5)
Startnummer 10: Stefan Fritz / Klaus Ostermann (Skoda Fabia S2000)
Startnummer 11: Gernot Zeiringer / Bianca Stampfl (Skoda Fabia S2000)
Startnummer 15: Günther Knobloch (Subaru Impreza WRX)

Klasse 3 und 4 (ORM-2WD):
Startnummer 22: Willi Stengg / Jürgen Klinger (Opel Adam R2)
Startnummer 23: Heimo Hinterhofer (Renault Clio R3)
Startnummer 25: Fabian Zeiringer (Citroen DS3 MAX R3)
Startnummer 38: Florian Liendl / Eveline Gauster (Citroen C2 R2)
Startnummer 39: Enrico Windisch (Citroen C2 R2)
Startnummer 40: Manuel Pfeifer (Opel Corsa OPC)
Startnummer 43: Christoph Lieb (Opel Corsa OPC)
Startnummer 45: Gerald Hopf / Manuel Brandner (Opel Corsa OPC)
Startnummer 46: Lukas Carlos Stengg (Opel Corsa OPC)
Startnummer 58: Hansjörg Matzer (Opel Corsa OPC)
Startnummer 68: Johann Stelzl / Patricia Schwarz (Opel Corsa OPC)

Klasse 6.1 und 6.2 (Historische Staatsmeisterschaft):
Startnummer 106: Günter Stampfl / Mario Koller (Opel Ascona A)
Startnummer 108: Anton Reisenhofer / Hannes Reichmann (Opel Ascona B)

Klasse 6.3, 6.4, 6.5 (Historischer Rallye Cup):
Startnummer 105: Helmut Schwab (Mitsubishi Lancer 2.0 Turbo)
Startnummer 110: Franz Kohlhofer / Andreas Pichler (Lada 2105)

Klasse 7.1 (Rallye Cup der AMF):
Startnummer 52: Harald Schloffer / Eva Rousek (Mazda 323 GTR)
Startnummer 53: Christian Turcsanyi / Christoph Hausleitner (Mazda 323 GTR)

Klasse 7.2 (Rallye Cup 2000):
Startnummer 47: Michael Röck / Patrick Forstner (Ford Fiesta ST)
Startnummer 51: Johannes Käfer / Sabine Pailer (Suzuki Swift)
Startnummer 55: Kurt Huber (Renault Clio 2,0)
Startnummer 56: Eduard Ritter / Wolfgang Lieb (Opel Astra OPC)
Startnummer 57: Patrick Ritter / Manuela Käfer (Opel Astra GSI)
Startnummer 64: Patrick Knoll (Ford Fiesta ST)
Startnummer 69: Reinhard Darnhofer / Kerstin Schwaiger (VW Golf III GTI)
Startnummer 72: Martin Ritt / Anna-Maria Obernhuber (Volvo 740)

Weiterer steirischer Copilot:
Startnummer 60: Martin Lembacher ((Opel Kadett GSI mit Pilot Arnold Bauer/D)

Vorschau (fünfter Teil) Vorschau (fünfter Teil) Vorschau (dritter Teil) Vorschau (dritter Teil)

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