RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grönholm will Finnland-Rekord brechen

„Ich will einen weiteren Sieg feiern, das ist das Ziel bei meiner Heimat-Rallye“, gibt sich Peugeot-Werkspilot Marcus Grönholm hoch motiviert.

Manfred Wolf

Der aktuelle Weltmeister konnte in den Jahren 2000 bis 2002 im Peugeot 206 WRC auf den extrem schnellen Schotterstrecken in den Wäldern rund um die mittelfinnische Universitätsstadt Jyväskylä triumphieren.

Mit einem weiteren Sieg würde Grönholm den Rekord seines Landsmannes Tommi Mäkinen einstellen. Mäkinen gelangen zwischen 1994 und 1998 vier Siege in Folge.

„Die Konkurrenz ist stark“, weiß Marcus Grönholm. „In der Vergangenheit hatten finnischen Fahrer einen Vorteil durch die Streckenkenntnis. Inzwischen kennen sich die anderen Piloten dort ebenfalls gut aus.“

Trotzdem glaubt Grönholm, zumindest einen kleinen Heimvorteil zu genießen: „Ich kenne die schwierigen Stellen, vor allem habe ich wertvolle Erfahrung mit den typischen blinden Kuppen, nach denen sich die Richtung der Strecke ändert. Dort braucht man einen guten Aufschrieb und eine perfekte Linie.“

Starke Gegner hat Marcus Grönholm auch im Peugeot-Werksteam. Richard Burns, der seit der Rallye Türkei die Fahrer-Weltmeisterschaft anführt, wurde in Finnland in den vergangenen vier Jahren dreimal Zweiter.

Das Reglement sieht vor, dass Burns als WM-Spitzenreiter am Auftakttag als erster Fahrer startet. „Ich hoffe auf Regen“, so der Weltmeister von 2001. „Denn dann ist der Nachteil, den man bei trockenen Bedingungen durch rutschigen Schotter hat, nicht so groß.“

Im dritten Werks-Peugeot 206 WRC startet der Schotter-Spezialist Harri Rovanperä. Der Finne verfügt natürlich ebenfalls über viel Erfahrung bei seinem WM-Heimspiel. Rovanperä, der in der Rallye-Stadt Jyväskylä lebt, startete in der Vergangenheit bereits zehn Mal bei dem Schotterklassiker und fuhr dort im Jahr 2000 aufs Podium.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl