RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Wir können überall gewinnen"

Markko Märtin und Ford-Teamchef Malcolm Wilson zeigen sich überglücklich über den Sieg in Finnland, Duval und Hirvonen hatten nichts zu lachen.

Darüber, dass Markko Märtin der Shooting-Star der Saison 2003 ist, gibt es spätestens seit seinem Sieg in Griechenland keine Zweifel mehr.

Mit dem Sieg in Finnland schrieb der Este Motorsport-Geschichte, während des 53-jährigen Bestehens der Rallye gelang es vor Märtin bislang nur zwei Nicht-Skandinaviern – Didier Auriol und Carlos Sainz – das Event für sich zu entscheiden.

Dementsprechend glücklich zeigt sich der 27-Jährige: „Das ist etwas ganz Besonderes für mich, dieser Sieg bedeutet mir sogar mehr als mein erster WM-Sieg in Griechenland, da es bisher nur so wenigen „Ausländern“ gelungen ist, hier zu gewinnen."

"Ich habe immer dran geglaubt, dass ich es schaffen kann, wir hatten bis zu Marcus Grönholms Ausfall einen fantastischen Kampf. Der Focus ist das derzeit schnellste Auto in der WM, wenn wir in Finnland gewinnen können, schaffen wir das auch überall anders.“

Teamchef Malcolm Wilson ist die Freude ebenfalls anzusehen: „Wir haben das neue Auto für Rallyes wie diese gebaut, der Sieg ist ein ganz spezieller und emotioneller Moment für mich. Hier zu gewinnen ist ein Traum von mir, seit ich im Motorsport bin, einfach großartig.“

Weniger glücklich Francois Duval, der auf Position elf liegend auf der letzten Etappe vorzeitig aufgeben musste: „Wir sind über eine Kuppe gesprungen und auf der Innenseite der folgenden Kurve lag ein großer Stein, der das linke Vorderrad ausgerissen hat. Leider war der Felsbrocken nicht in unserem Aufschrieb, aber in Finnland fehlt uns noch etwas Erfahrung.“

Pech hatte Mikko Hirvonen, der dritte Ford-Werkspilot, bei seinem Heimspiel, ein defekter Turbolader beendete seine Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor