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Atkinson: "Ich hatte in Perth immer viel Freude!"

Im Vorjahr kollidierte Petter Solberg mit einem Känguruh, diesmal hofft er auf die verbesserte Performance. Aktinson freut sich auf seine Heiom-Rallye.

"Australien ist eine fantastische Rallye - ich habe dort bereits gewonnen und ich mag die Herausforderung der australischen Prüfungen wirklich sehr", blickt Petter Solberg der 19. Ausgabe der Australien-Rallye optimistisch entgegen. Im Vorjahr lag der Norweger im Land der Känguruhs in Führung, als ihn ausgerechnet ein Zusammenstoß mit einem dieser Tiere aus dem Rennen warf.

Seine Hoffnungen schöpft Petter Solberg vor allem aus der verbesserten Performance des Subaru Impreza WRC 2006 - in der Türkei lag Solberg hinter dem Führenden Marcus Grönholm auf Rang zwei, konnte phasenweise den Finnen unter Druck setzen und SP-Bestzeiten in den türkischen Schlamm zaubern, ehe er einen Felsbrocken traf, der ihn ins Aus beförderte.

"In der Türkei haben wir demonstriert, dass sich unsere Performance verbessert hat - die kleinen Änderungen, die wir vornahmen, haben einen positiven Unterschied zur bisherigen Performance ausgemacht. Und vielleicht - wenn die Arbeit, die seit damals geleistet wurde, weitere Verbesserungen zur Folge hat - können wir ja noch mehr in Australien erreichen. Mein Vertrauen als Fahrer ist jedenfalls so groß, wie es schon seit einer Weile nicht mehr der Fall war. Ich kann nur versuchen, mein Können bestmöglich einzusetzen und weiter an unser Glück zu glauben. Alles andere werden wir sehen."

Chris Atkinson, der den zweiten Subaru pilotieren wird, freut sich auf seine dritte Heim-Rallye - 2004 gewann er in der Gruppe N, im Vorjahr, bereits im WRC-Boliden unterwegs, konnte er 9 von 26 Wertungsprüfungen gewinnen und Rang vier belegen - womit er mit seinem Landsmann Ross Dunkerton als bester Australier gleichzog, der 1993 ebenfalls Vierter wurde.

Atkinson: "Natürlich ist es immer etwas Spezielles, die Heim-Rallye zu bestreiten - zudem gehört die Rallye in Perth zu meinen Topfavoriten. Ich hatte dort immer sehr viel Freude, wir waren im Vorjahr schnell unterwegs - doch diesmal müssen wir realistisch bleiben. Wir müssen daran arbeiten, abermals das Paket zum Laufen zu bringen - wir hatten in der Türkei ein gutes Gefühl hinsichtlich unserer Entwicklung und die Änderungen, die seither vorgenommen wurden, stimmen mich zuversichtlich. Meine Motivation ist immer die gleiche: Ich möchte einfach ein gutes Resultat erzielen."

Subaru World Rally Team-Sportdirektor Luis Moya versichert: "Wir wollen Petter und Chris gute und haltbare Autos zur Verfügung stellen, welche es den beiden ermöglichen sollen, stets anzugreifen. Was das Ergebnis anbelangt, sollten wir in der Lage sein, dass sich beide Piloten in den Top 5 klassieren."

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