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Nur 8,2 Sekunden fehlen auf das Podium

Manfred Stohl lässt auf den rutschigen Prüfungen seine Erfahrung spielen und konnte so einen Ausfall vermeiden. Besser noch: "Stohlito" fährt in Podestnähe.

Foto: McKlein

Das OMV Peugeot Norway World Rally Team hat den ersten Tag der „Telstra Rally Australia“ absolviert.

Während Manfred Stohl zufrieden sein darf, endete für Henning Solberg sein erstes Australienabenteuer auf der sechsten Sonderprüfung nach einem Abflug bei Höchstgeschwindigkeit. Ein Start in derSupeRally ist ausgeschlossen, da das Peugeot 307 WRC zu stark beschädigt ist.

Einzigartig in dieser Saison ist die Ausfallsquote der World Rally Cars. Fünf von zehn Teams mussten schon am ersten Tag aufgeben. Und Top-Favorit Marcus Grönholm verlor nach einem Überschlag auf der ersten Sonderprüfung bereits über zehn Minuten.

Stohl lässt Erfahrung spielen

Manfred Stohl hat den ersten Tag der Telstra Rally Australia überstanden. Nach elf von 26 Sonderprüfungen fehlen dem OMV Piloten gerade einmal 8,2 Sekunden aufs Podium. Dennoch war es für Stohl der vielleicht schwierigste Rallytag in diesem Jahr.

Stohl: „Da es in der letzten Zeit nicht geregnet hat ist es extrem schnell und wahnsinnig rutschig. Ich war heute sicher öfter abseits der Straße, als bei den vergangenen fünf Rallies zusammen. Wenn ich mir den Verlauf hier so anschaue, denke ich, dass ich das richtige Tempo gewählt habe. Und bei dieser Rally wird noch viel passieren.“ Auf der letzten Sonderprüfung des Tages, der Superstage in Perth, erzielte der 34-jährige OMV Pilot die Gesamt-SP-Bestzeit, die insgesamt sechste in diesem Jahr.

Zum Glück unverletzt

Henning Solberg hat sich seine Australienpremiere auch ein wenig anders vorgestellt. Der norwegische OMV Pilot verzeichnete auf der sechsten Sonderprüfung einen spektakulären Abflug, bei dem gleich zehn Bäume gefällt wurden.

Fahrer und Beifahrer blieben zum Glück unverletzt und Solberg erzählte: „In einer sehr schnellen Linkskurve, die voll genommen wird, kamen wir von der Ideallinie ab. Da hast du bei diesem Rollschotter keine Chance mehr. Wir flogen geradewegs in den Wald. Ob ich mich überschlagen habe, weiß ich gar nicht.“ Auf jeden Fall ist das Peugeot 307 WRC zu stark beschädigt. Damit ist ein Start im Rahmen der SupeRally am Samstag nicht möglich.

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