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WRC: Portugal-Rallye

Ogier siegt weiter

Gegen Sebastien Ogier und Volkswagen ist kein Kraut gewachsen, er holte die Maximalpunktezahl. Solberg/Minor landen auf Platz fünf.

Michael Noir Trawniczek

Nur noch drei Sonderprüfungen über rund 44 Wertungskilometer waren am Sonntagvormittag zu absolvieren: Die 13,8 Kilometer lange SP 14 „Loule“, die 16,2 Kilometer lange SP 15 „S. Bras de Alportel“ und die zweite Durchfahrt der „Loule“-Prüfung, die zum krönenden Abschluss als Powerstage gefahren wurde.

Weltmeister und WM-Leader Sebastien Ogier konnte sich – wieder einmal – mit seiner Konkurrenz spielen, auf den ersten beiden Prüfungen hielt er sich nobel zurück, um auf der Powerstage gleich noch die drei Zusatzpunkte abzustauben.

Der Volkswagen-Pilot fährt mit dem maximal möglichen Gewinn von 28 Punkten nach Hause und baut damit seine WM-Führung weiter aus. „Ein großartiges Wochenende, es ist bereits unser vierter Sieg hier in Portugal – es war einfach perfekt“, jubelte der Franzose.

Zufrieden zeigte sich auch M-Sport-Pilot Mikko Hirvonen, der mit 43,2 Sekunden Rückstand den zweiten Platz nach Hause fahren konnte, auch wenn er auf der Powerstage leer ausging. „Ich bin glücklich mit diesem Ergebnis, es war eine saubere Rallye und genau das wollten wir. Am Beginn der Powerstage waren meine Reifen nicht mehr gut genug.“

Citroen-Pilot Mads Östberg belegte mit 1:12 Minuten Rückstand Platz drei, der Norweger konnte auf SP 15 die Bestzeit markieren und auf der Powerstage mit der drittschnellsten Zeit hinter Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala noch einen Zusatzpunkt einheimsen. „Ein gutes Wochenende – wir können viel Positives mitnehmen“, gab sich auch Östberg zufrieden.

Weil Dani Sordo gleich auf SP 14 wegen eines Antriebsdefekts an seinem Hyundai den vierten Platz verloren hatte, rückten Henning Solberg und Ilka Minor zunächst auf Rang vier vor. Doch auf SP 15 verlor man den Platz an Andreas Mikkelsen in zweiten VW Polo R WRC. Solberg nahm es gelassen: „Mikkelsen war zu schnell für uns, jetzt halten wir unsere Position.“ So konnte das norwegisch-österreichische Duo als bestes Privatteam den fünften Platz einfahren und weitere zehn WM-Punkte gutschreiben lassen.

Rund drei Minuten hinter Solberg/Minor beendete der Tscheche Martin Prokop die Rallye auf Platz sechs, gefolgt von den beiden Hyundai-Piloten Thierry Neuville und Juho Hänninen.auf den Plätzen sieben und acht.

Auf Platz neun landete bereits der Sieger der WRC2, Nasser Al-Attiyah im Ford Fiesta S2000, der damit Jari Keomaa in der R5-Version des Fiesta 21,6 Sekunden hinter sich halten konnte. Platz drei belegte Pontus Tidemand, der Stiefsohn von Henning Solberg auf einem weiteren Fiesta R5.

Das österreichische Jaga Motorsport Team lag nach SP 15 mit dem Zyprioten Panikos Polykarpou und dessen Copiloten Gerald Winter auf Platz neun der JWRC/WRC3. Der am Samstag ausgefallene Kornel Lukacs im Wurmbrand Racing-Citroen DS3 R3 konnte die Fahrt am Sonntagvormittag fortsetzen, lag nach SP 15 jedoch außerhalb der Punkteränge.

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