RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

Hyundai: Vorjahressieg als Motivation

Die Südkoreaner wollen beim Quasi-Heimspiel voll auf Angriff setzen; Kevin Abbring sitzt am Steuer eines vierten Hyundai i20 WRC.

Zur Deutschland-Rallye reist die Werksmannschaft von Hyundai mit besonders guten Erinnerungen an. Im Vorjahr konnten Thierry Neuville und Dani Sordo mit ihrem Doppelsieg Geschichte schreiben: Es war der erste Triumph der südkoreanischen Marke in der Rallye-WM. In rund einer Woche kehrt man an den Ort des Erfolges zurück, dann wird man gleich vier Hyundai i20 WRC in den Kampf um den Gesamtsieg schicken.

Neben den Stammfahrern Neuville, Sordo sowie Haydon Patton erhält Kevin Abbring nach Schweden seine zweite Chance. Der junge Niederländer wird in jener Fahrzeugvariante antreten, die mit Schaltwippen am Lenkrad ausgestattet ist – was auf dem Asphalt in den Weinbergen von Vorteil sein kann. "Ich bin die Rallye schon zweimal gefahren, aber es ist schon einige Jahre her", sagt Abbring. "Der Belag ändert sich immer wieder. Es ist unheimlich wichtig, die Straße richtig zu lesen."

"Ich habe beste Erinnerungen an das vergangene Jahr", erklärt Neuville. "Es war für das Team der allererste Sieg und ein gigantischer Erfolg innerhalb kürzester Zeit. Der Erfolg kam damals überraschend. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr das gleiche Tempo anschlagen können. Die Rallye findet ganz in der Nähe meines Heimatortes Sankt Vith statt. Es kommen Verwandte und Freunde, mein Bruder ist auch im Wettbewerb dabei. Es wird also ein riesiger Event für meine Familie."

"Die Deutschland-Rallye ist klasse, sie ist etwas Besonderes", meint Sordo. "Es gibt die engen Straßen in den Weinbergen, die Strecken auf dem Militärgelände mit vielen Haarnadeln. Es macht Spaß, dort zu fahren. Gleichzeitig kann man schnell mal einen Abzweig verpassen." Paddon ergänzt: "Wir haben auf Asphalt kaum Erfahrung. Es wird schwierig – vor allem dann, wenn man Asphaltspezialisten als Markenkollegen hat. Ich will lernen und ins Ziel kommen." Paddon fährt mit der gleichen Spezifikation wie Neuville und Sordo.

"Es ist unsere Heimrallye, weil unsere Basis in Alzenau nicht weit entfernt liegt", meint Teamchef Michel Nandan. "Wir haben beste Erinnerungen an das vergangene Jahr, also an den Doppelerfolg. Zum zweiten Mal schicken wir vier Autos auf die Bahn – erstmals auf Asphalt. Alle Piloten haben in der Gegend um Trier getestet und sind mit dem Setup zufrieden. Drei unserer vier Fahrer fühlen sich auf Asphalt besonders wohl. Wir dürfen auf ein gutes Ergebnis hoffen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.