RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

SP6: Ogier schlägt zurück!

Der Zweikampf an der Spitze geht dramatisch weiter – Ogier zieht an Latvala vorbei. Meeke fällt zurück, Mikkelsen bleibt Dritter.

Fabian Bonora

Das Duell um die Tabellenspitze der Deutschland-Rallye setzte sich bei weiterhin sommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein am Nachmittag in gleicher Dramatik fort. Ogier hat sich in diesem harten Zweikampf die Führung zurückerobert. Der VW-Pilot knöpfte seinem Teamkollegen Latvala jeweils zwei Sekunden pro Sonderprüfung ab. Somit liegt Ogier 4,7 Sekunden vor dem Finnen. Währenddessen festigte Andreas Mikkelsen seine dritte Position.

Durch das viele „cutten“ bei den Sonderprüfungen, beförderten die Autos ordentlich Schmutz auf den Asphalt: "Es ist recht dreckig", bestätigte Ogier die Situation. Dadurch wurden die Zeiten im Vergleich zum Vormittag nicht wirklich schneller. Von diesem Umstand profitierte der Weltmeister, denn Jari-Matti Latvala verlor indes auch etwas sein „Sisu“: "Mir fehlt ein wenig Selbstvertrauen. Ich fühle mich wohler, wenn der Asphalt sauberer ist", so der Finne.

Beim Kampf „Best-of-the-rest“ hatte Dani Sordo unglaubliches Glück. „Wir hatten einen riesigen Moment früh in der SP. Wir sind an einen Bordstein geknallt und seitlich in einen Graben gerutscht. Ich bin happy, dass ich noch hier bin.", erzählte der Spanier. Der Hyundai-Pilot erbte Platz vier, vor Teamkollegen Thierry Neuville.

Und wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu. Kris Meeke hat seinen vierten Platz auf SP6 verloren: "Ich bin auf etwas Dreck in ein Feld gerutscht und musste den Weg heraus suchen. Zuerst war alles am Auto okay, aber dann ist irgendwas gebrochen", teilte der Citroen-Pilot enttäuscht mit. Sein Rückstand ist auf gut zwei Minuten angewachsen und der Ire liegt nur mehr auf Rang elf.

Robert Kubica setzte seine gute Pace weiter fort, der Pole platzierte sich immer wieder zeitenmäßig in den Top-Ten. Er verlor nur gut eine Minute auf den Führenden Ogier. Dies hätte Platz sieben bedeutet, addiert man die fünf Strafminuten hinzu liegt Kubica auf Position 22. Elvyn Evans und Ott Tänak (beide M-Sport) kämpfen weiterhin wacker im Mittelfeld. Die beiden Ford-Piloten haben schon eine Minute Rückstand. Danach folgt Haydon Paddon (+1:09,3) auf Rang acht. Die beiden Citroen-Hoffnungen Östberg und Lefebvre liegen in Schlagdistanz dahinter.

Etwas weiter hinten im Feld konnte sich Hyundai-Neuling Kevin Abring indes nicht weiter steigern. Er liegt auf Rang zwölf mit 2:28,1 Minuten Rückstand.

In der WRC2 gibt es keine guten Nachrichten von BRR. Armin Kremer, der im Baumschlager Skoda Fabia R5 sitzt, konnte nicht an der fünften Sonderprüfung teilnehmen. „Asphalt-Cowboy“ Jan Kopecky liegt somit weiterhin mit gut einer Minute in Führung vor Peugeot-Pilot Craig Breen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Rallye Portugal 2026: Bericht

Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville

Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

Alpenfahrt Revival: Programm

Wochenende: Drittes Alpenfahrt Revival

40 Teilnehmer darunter Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist kämpfen um Sekunden - Melk mit Wachauring steht im Mittelpunkt, Strecke führt über rund 430 Gesamtkilometer

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.