RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Mexiko-Rallye

Bekommt Meeke in Mexiko die Kurve?

Nach dem desaströsen Start in die WRC-Saison 2017 hofft Kris Meeke bei der Mexiko-Rallye auf eine Trendwende, doch die Rallye ist für ihn relativ neu.

Fotos: RedBullContentPool, Photo4

Kris Meeke (Citroen) ist bisher die große Enttäuschung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017. Nach der werksseitigen Rückkehr von Citroen und einem intensiven Testprogramm wurde der Brite vor Saisonstart als einer der heißesten Titelanwärter gehandelt, doch nach zwei Rallyes hat Meeke gerade einmal kümmerliche zwei WM-Punkte auf seinem Konto. Höchste Zeit also für eine Trendwende, am besten schon an diesem Wochenende bei der Mexiko-Rallye.

"Ich muss versuchen, ein sauberes Wochenende hinzubekommen und mein Tempo zu kontrollieren. Dann werden wir sehen, was passiert", sagt Meeke. Bei der Rallye Monte Carlo und der Schweden-Rallye war ihm das nicht gelungen, was vor allem am störrischen Fahrverhalten seines Citroen C3 WRC lag, mit dem Meeke nicht zurecht kam.

Viele Fahrfehler und Ausrutscher waren die Folge. Das ganze Dilemma wurde bei der Schweden-Rallye während der Wertungsprüfung "Likenäs 1" offensichtlich, zumindest für Abonnenten des Dienstes WRC+, die sich dort die Onboard-Aufnahmen ansahen. Dort war zu sehen, wie Meeke immer wieder von den Reaktionen des Autos überrascht wird und zu hören, wie er während der Fahrt zunehmend darüber verzweifelt.

Nach einem Dreher brach es dann aus Meeke heraus: "Ich kann so nicht fahren!", machte er seinem Unmut Luft und musste von Beifahrer Paul Nagle beruhigt werden. Im Ziel der Prüfung zog Meeke sichtlich entnervt die von außen geöffnete Fahrertür zu und brauste davon, ohne ein Wort mit den Reportern zu sprechen.

In Mexiko muss daher nun die Trendwende her, will Meeke im Kampf um den WM-Titel 2017 noch ein Wort mitreden. Doch die Voraussetzungen dafür sind nicht ideal. "Mexiko ist für mich eine relativ neue Rallye, ich bin hier erst zweimal gefahren", sagt Meeke, der aber hofft, am Freitag von seiner Startposition elf und der dementsprechend sauberen Straße zu profitieren.

Generell sei die Mexiko-Rallye aber eine gewaltige Herausforderung. "Die Prüfungen sind unglaublich schwierig. Es gibt viele verdeckte Brückengeländer und Steine. Teilweise ist es sehr eng, anderswo sehr schnell. Und die Höhenlage beeinflusst natürlich die Motorleistung", sagt Meeke. "Das ist ein echter Härtetest für die Technik des Autos."

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Mexiko-Rallye

Weitere Artikel:

EHRC Gravel, Lahti: Bericht Schindelegger

Schindeleggers mit Top-Platzierung in EHRC

Das Rallyeteam Schindelegger spielt seine bisherigen Finnland Erfahrung komplett aus und sichert sich trotz starker Konkurrenz viele Punkte für die Meisterschaftswertung.

Rene Kiehtreiber feierte bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye einen deutlichen Sieg in der ARC-Clubmeisterschaft. Dort hat Gerolf Schuller die Tabellenführung zurückerobern können - vor den beiden noch ausstehenden Rallyes liegen Schuller und Johann Georg Lindner quasi Kopf an Kopf…

ORM, OBM Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Fix ist nur, dass noch nix fix ist

Nach dem ersten Tag der OBM Land der 1000 Hügel Rallye ist der Titelkampf noch immer völlig offen / Simon Wagner führt, Favorit Hermann Neubauer folgt ihm nach und Michael Lengauer wirft eine 10-Sekunden-Strafe leicht zurück

ORM/ARC, OBM Rallye: Rallye Radio

Rallye Radio bei der OBM Rallye

Noir Trawniczek ist auch bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye wieder auf Stimmenfang unterwegs - die Einstiegszeiten vom Samstag.

ORM/ARC, OBM Rallye: Bericht

Hermann Neubauer holte die Rallye-Krone 2026

Mit einem Sieg bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach gewann der Salzburger seinen dritten Titel in der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft / Der fünffache Champion Simon Wagner musste nach einem Unfall aufgeben / Auch der dritte Meisterkandidat Michael Lengauer flog im Finish von der Strecke

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben