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WRC: Mexiko-Rallye

Bekommt Meeke in Mexiko die Kurve?

Nach dem desaströsen Start in die WRC-Saison 2017 hofft Kris Meeke bei der Mexiko-Rallye auf eine Trendwende, doch die Rallye ist für ihn relativ neu.

Fotos: RedBullContentPool, Photo4

Kris Meeke (Citroen) ist bisher die große Enttäuschung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017. Nach der werksseitigen Rückkehr von Citroen und einem intensiven Testprogramm wurde der Brite vor Saisonstart als einer der heißesten Titelanwärter gehandelt, doch nach zwei Rallyes hat Meeke gerade einmal kümmerliche zwei WM-Punkte auf seinem Konto. Höchste Zeit also für eine Trendwende, am besten schon an diesem Wochenende bei der Mexiko-Rallye.

"Ich muss versuchen, ein sauberes Wochenende hinzubekommen und mein Tempo zu kontrollieren. Dann werden wir sehen, was passiert", sagt Meeke. Bei der Rallye Monte Carlo und der Schweden-Rallye war ihm das nicht gelungen, was vor allem am störrischen Fahrverhalten seines Citroen C3 WRC lag, mit dem Meeke nicht zurecht kam.

Viele Fahrfehler und Ausrutscher waren die Folge. Das ganze Dilemma wurde bei der Schweden-Rallye während der Wertungsprüfung "Likenäs 1" offensichtlich, zumindest für Abonnenten des Dienstes WRC+, die sich dort die Onboard-Aufnahmen ansahen. Dort war zu sehen, wie Meeke immer wieder von den Reaktionen des Autos überrascht wird und zu hören, wie er während der Fahrt zunehmend darüber verzweifelt.

Nach einem Dreher brach es dann aus Meeke heraus: "Ich kann so nicht fahren!", machte er seinem Unmut Luft und musste von Beifahrer Paul Nagle beruhigt werden. Im Ziel der Prüfung zog Meeke sichtlich entnervt die von außen geöffnete Fahrertür zu und brauste davon, ohne ein Wort mit den Reportern zu sprechen.

In Mexiko muss daher nun die Trendwende her, will Meeke im Kampf um den WM-Titel 2017 noch ein Wort mitreden. Doch die Voraussetzungen dafür sind nicht ideal. "Mexiko ist für mich eine relativ neue Rallye, ich bin hier erst zweimal gefahren", sagt Meeke, der aber hofft, am Freitag von seiner Startposition elf und der dementsprechend sauberen Straße zu profitieren.

Generell sei die Mexiko-Rallye aber eine gewaltige Herausforderung. "Die Prüfungen sind unglaublich schwierig. Es gibt viele verdeckte Brückengeländer und Steine. Teilweise ist es sehr eng, anderswo sehr schnell. Und die Höhenlage beeinflusst natürlich die Motorleistung", sagt Meeke. "Das ist ein echter Härtetest für die Technik des Autos."

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