Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Mexiko-Rallye

Neuville im Mexiko-Shakedown vor Ogier

Beim Shakedown zur Mexiko-Rallye zeigte sich das Feld ausgeglichen: Neuville an der Spitze, aber alle vier Hersteller in den Top 4.

Beim Shakedown für die Mexiko-Rallye war Hyundai-Pilot Thierry Neuville der schnellste Fahrer über die 5,31 Kilometer lange Prüfung Llano Grande. Der Belgier erzielte in seinem dritten Versuch eine Zeit von 3:45,8 und war damit 1,7 Sekunden schneller als der amtierende Weltmeister Sébastien Ogier für M-Sport.

"Bei den ersten beiden Durchgängen bin ich mit zwei Ersatzreifen gefahren, um die Reifenstrategie für die Rallye zu testen. Beim dritten Durchgang bin ich dann zu der Abstimmung zurückgegangen, die wir beim Test gefahren sind, und die hat gut funktioniert", sagte Neuville nach der Generalprobe für die erste Schotterrallye der WM-Saison 2017.

Hinter Neuville und Ogier platzierten sich Kris Meeke (Citroën) und WM-Spitzenreiter Jari-Matti Latvala (Toyota) auf den Plätzen drei und vier, womit alle vier eingeschriebenen Hersteller in den Top 4 vertreten waren. Die Shakedownstrecke war allerdings enger und langsamer als die meisten Sonderprüfungen der Mexiko-Rallye, weshalb das Ergebnis vermutlich nur begrenzte Aussagekraft besitzt.

Dafür lieferte der Shakedown schon einmal einen Vorgeschmack auf die Wetterbedingungen, die Fahrer und Teams in diesem Jahr erwarten könnten: Nach Regenfällen zeigte sich der Himmel bedeckt, teilweise stand noch Wasser auf den Schotterstraßen. Auch in den kommenden Tagen sind rund um das Rallyezentrum in León weitere Regenschauer möglich.

Im Anschluss an den Shakedown wurden die Fahrzeuge in die rund 400 Kilometer entfernte Hauptstadt Mexikos transportiert, wo in der Nacht zum Freitag mitteleuropäischer Zeit auf dem auch Zócalo genannten Plaza de la Constitución der zeremonielle Start und eine Zuschauerprüfung stattfinden werden.

Die Top 10 des Mexiko-Shakedowns 2017:

 1.  Thierry Neuville     Hyundai  3:45,8
2. Sébastien Ogier M-Sport + 1,7 Sekunden
3. Kris Meeke Citroën + 2,2
4. Jari-Matti Latvala Toyota + 2,5
5. Hayden Paddon Hyundai + 2,8
6. Dani Sordo Hyundai + 2,9
7. Elfyn Evans M-Sport + 3,1
8. Ott Tänak M-Sport + 4,5
9. Stéphane Lefebvre Citroën + 4,8
10. Juho Hänninen Toyota + 4,9
Zeitstrafe für Evans Zeitstrafe für Evans Citroen: Intensive Testarbeit Citroen: Intensive Testarbeit

Ähnliche Themen:

WRC: Mexiko-Rallye

Weitere Artikel

Der neue Renault-Boss hat große Pläne

Alpine soll "Mini-Ferrari" werden

Vor Kurzem noch geisterten Berichte darüber durchs Netz, dass Alpine vor dem Aus stehen könnte. Unter Renaults neuer Führung mit Luca de Meo sehen die Dinge jetzt aber ganz anders aus ...

Es braucht weit mehr als nur reichlich Power

Wie baue ich ein Drift-Auto?

Sein Auto nach Schema FFF zu tunen, ist eine Sache. Aus einem Straßenfahrzeug aber ein mit jeder Schraube auf Rennbetrieb hinoptimiertes Sportgerät zu machen, eine ganz andere. Wir blicken bei just einem solchen Projekt hinter die Kulissen.

Stillstand bei Dr. Gerfried "Friedl" Swoboda und seinem Pinzgauer 718T. Im Kopf werden aber schon die nächsten Pläne geschmiedet.

BMW hat die R 1250 RT überarbeitet

BMW R 1250 RT: viel neue Elektronik

Seit mehr als vier Jahrzehnten steht das BMW Motorrad Kürzel "RT" in der Welt der dynamischen Tourenmotorräder für Komfort auf langen Reisen und dynamischen Fahrspaß auf Landstraßen. BMW hat nun der neuen R 1250 RT umfangreiche Änderungen und Innovationen angedeihen lassen.