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WRC: Mexiko-Rallye

Nur 29 Rallyeautos in Mexiko am Start

Kleines Starterfeld, dafür eine neue Showprüfung im Herzen von Mexiko-Stadt; die Eckpunkte für den dritten Lauf der Rallye-WM 2017.

Der dritte Lauf der Rallye-WM geht vom 10. bis 12. März 2017 in Mexiko über die Bühne. Die enthusiastischen Fans in Nordamerika müssen sich jedoch mit einem vergleichsweise kleinen Starterfeld begnügen. Insgesamt sind nur 29 Fahrzeuge gemeldet; im Vorjahr waren es allerdings auch nur 30. Immerhin zwölf WRCs werden die erste Schotterrallye der WM-Saison in Angriff nehmen.

Bei den Topteams gibt es nur eine wesentliche Veränderung: Citroën wird wieder Stéphane Lefebvre in den zweiten C3 setzen; Craig Breen ist diesmal gar nicht am Start. Erstmals wird auch Privatfahrer Lorenzo Bertelli einen neuen Ford Fiesta WRC fahren, nachdem er in Schweden noch mit dem Vorjahresmodell dabei war. Einziger Vertreter in der "WRC Trophy" ist Valeriy Gorban aus der Ukraine mit seinem Mini John Cooper Works WRC.

In der WRC2-Kategorie werden sich fünf Fahrer die Podestplätze untereinander ausmachen. Eric Camilli (Ford Fiesta R5) und Pontus Tidemand (Škoda Fabia R5) zählen zu den Favoriten auf den Klassensieg. Im nationalen Feld sind sieben mexikanische Crews dabei. Insgesamt warten auf die Fahrer 19 Sonderprüfungen, die 370 Kilometer umfassen. Inklusive Verbindungsstrecken müssen knapp 900 Kilometer zurückgelegt werden.

Zur erstmals ausgetragenen Superspecial in Mexiko-Stadt dürfen die Fahrer mit dem Flugzeug anreisen, während die Autos zu dieser Zuschauerprüfung am Donnerstag Abend auf der Straße transportiert werden. Die Stadt León, in der sich die Servicezone befindet, liegt rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Die Veranstalter wollen mit diesem Abstecher für ein großes Spektakel sorgen und mehr Fans für den Rallyesport bzw. ihren WM-Lauf begeistern.

Statt wie in den vergangenen Jahren in Guanajuato tritt die Rallye-WM diesmal auf der auch "Zocalo" genannten Plaza de la Constitución an, dem zentralen Platz in Mexiko-Stadt. Dort, wo auch schon Formel-1-Autos und Le-Mans-Sportwagen zu Werbezwecken gestanden sind, hält die Rallye-WM nun also eine Sonderprüfung ab.

"Wir wollten für die Fans und das Fernsehen die Show größer und besser machen", betonte Rallyeleiter Patrick Suberville gegenüber der Website der Rallye-WM. Deswegen wird die SP am Donnerstag Abend gleich zwei Mal befahren. "Es wäre schade gewesen, den weiten Weg von León nach Mexiko-Stadt zurückzulegen und dann nur ein Mal zu fahren. Die Stadt stellt uns einen Zeitrahmen für den Platz zur Verfügung, also haben wir uns das im Detail angesehen und gesagt: 'Machen wir zwei Prüfungen.'"

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