Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Mexiko-Rallye

Nach SP14: Meeke liegt auf Siegkurs

Kris Meeke hat am Samstagnachmittag bei der Mexiko-Rallye seinen Vorsprung auf Sebastien Ogier vergrößert und fährt dem Sieg entgegen.

Citroen-Pilot Kris Meeke liegt nach einer starken Leistung am Samstagnachmittag (Ortszeit) bei der Mexiko-Rallye, dem dritten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017, auf Siegkurs. Der Brite fuhr auch am Nachmittag konstant schnelle Zeiten und hielt damit seine Verfolger auf Distanz. Nachdem der Gesamtzweite Sebastien Ogier (Ford) bei der 13. Sonderprüfung (SP) durch einen Fahrfehler Zeit verlor, liegt Meeke nach 14 von 19 SP 36,9 Sekunden vor dem amtierenden Weltmeister. Dritter ist Thierry Neuville (Hyundai), der mit einem Rückstand von 1:17,7 Minuten aus eigener Kraft nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen kann.

Der möglicherweise vorentscheidende Fehler unterlief Ogier beim zweiten Durchgang der Sonderprüfung "Lujas de Oro". "Wir haben uns in einer Haarnadelkurve gedreht. Es war nur ein langsamer Dreher, der uns aber zehn Sekunden gekostet hat", berichtet der Franzose. Insgesamt verlor Ogier bei dieser SP 18,3 Sekunden auf Meeke.

Bei einem Rückstand von insgesamt 36,9 Sekunden und weniger als 60 verbleibenden SP-Kilometern muss Ogier anerkennen, dass er Meeke auf der Strecke nicht mehr schlagen kann. "Wir haben heute alles versucht, aber Kris war zu schnell. Wir konnten ihn nicht einholen", sagt Ogier, der den Sieg schon so gut wie abgeschrieben hat. "Wenn ich diese Rallye auch dem zweiten Platz beenden könnte, wäre das sehr positiv."

Strafe gegen Dani Sordo wird zurückgenommen

Zufrieden ist auch Meeke, der von einem "bisher perfekten Wochenende" spricht und sich darüber freute, dass er am Samstagnachmittag auf die richtigen Reifen gesetzt hatte. "Ich wusste, dass die harten Reifen bei dieser Schleife den Unterschied machen können. Ich musste sie nur zum Arbeiten bringen, und das hat geklappt", sagt er. Sollte Meeke die Rallye gewinnen, wäre das ein starkes Lebenszeichen, nachdem er bei den ersten beiden Rallyes der Saison nur zwei WM-Punkte gewann.

Aufatmen durfte am Nachmittag Dani Sordo (Hyundai), denn die gegen ihn zunächst verhängte Zeitstrafe von zehn Minuten wurde zurückgenommen. Sordo war am Freitagabend beim ersten Durchgang der Zuschauerprüfung im Autodrom von Leon aufgrund von Motorproblemen sehr langsam gefahren und war mehrmals stehen geblieben.

Der Rennleiter hatte dies als nicht ordnungsgemäßes Durchfahren die Prüfung angesehen und die Strafe verhängt, wurde aber am Samstag von den Sportkommissaren überstimmt. Durch die Rücknahme der Strafe liegt Sordo nun wieder in den Top 10.

Packender Zweikampf in der WRC2

Hochspannend ist der Kampf um den Sieg in der WRC2-Klasse. Dort liefern sich Eric Camilli (Ford) und Pontus Tidemand (Skoda) einen packenden Schlagabtausch. Nach 14 von 19 SP liegt Camilli gerade einmal 2,7 Sekunden vor Tidemand.

Zum Abschluss des Samstag wird zweimal die Zuschauerprüfung im Autodrom von Leon und schließlich nach Sonnenuntergang noch eine neue Zuschauerprüfung im Zentrum von Leon gefahren. Am Sonntag stehen dann nur noch zwei Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 54,90 Kilometern auf dem Programm.

Gesamtwertung nach SP14 von 19 (Top 10):
01. Kris Meeke (Citroen) - 2:42:46.8 Stunden
02. Sebastien Ogier (Ford) +36,9 Sekunden
03. Thierry Neuville (Hyundai) +1:17,7 Minuten
04. Ott Tänak (Ford) +2:12,0
05. Hayden Paddon (Hyundai) +3:26,9
06. Juho Hänninen (Toyota) +4:34,8
07. Jari-Matti Latvala (Toyota) +5:21,3
08. Dani Sordo (Hyundai) +5:21,3
09. Elfyn Evans (Ford) +8:35,3
10. Eric Camilli (Ford)* +9:19,9

*WRC2

Ergebnis & WM-Stand Ergebnis & WM-Stand Nach SP11 Nach SP11

Ähnliche Themen:

WRC: Mexiko-Rallye

Weitere Artikel

1990 erblickte der erste Renault Clio das Licht der Autowelt. Heute, 30 Jahre und rund 15 Millionen Exemplare später, wird es Zeit für einen Blick zurück.

Österreichische Augenweide

KTM: Vorhang auf für den neuen X-BOW GTX

Im Laufe des Jahres feiert der Leichtgewichtssportwagen KTM X-BOW GTX sein Debüt, angetrieben wir der GT2-Renner von einem 600 PS starken Audi Fünfzylinder.

Triumph für James Bond

Triumph Tiger und Scrambler bei 007

Der 25. James Bond-Film "No Time To Die" startet im April 2020. Die neue Tiger 900 und die Scrambler 1200 von Triumph haben darin einen Auftritt.

Cadillac hat heute den brandneuen 2021er Escalade vorgestellt, der mit modersten Technologien und viel Klimm-Bimm dem kultigen Luxus-SUV in ganz neue Dimensionen hievt.