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WRC: Rallye Monte-Carlo

Meeke nach Verkehrsunfall ausgeschieden

Vorzeitiges Ende einer verkorksten Rallye Monte Carlo: Citroen-Pilot Kris Meeke muss nach einem Verkehrsunfall bei einer Verbindungsetappe aufgeben.

Kris Meeke (Citroen) erlebt den Schlusstag der Rallye Monte Carlo, Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017, nur noch aus der Perspektive des Zuschauers. Bei der Verbindungsetappe am Samstagabend nach Monaco wurde der Brite in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein anderes Fahrzeug kollidierte mit dem C3 WRC von Meeke und beschädigte dabei das rechte Hinterrad. Meeke und Beifahrer Paul Nagle blieben unverletzt, konnten den Schaden aber nicht reparieren, das Auto musste abgeschleppt werden.

Da er nicht aus eigener Kraft in den Servicepark kam, ist Meeke ausgeschieden, denn das Rallye2-Reglement kommt am Schlusstag der Rallye Monte Carlo nicht zur Anwendung. Somit hat Meeke, der nach einem Unfall am Freitag und Elektrikproblemen am Samstag außerhalb der Top 10 lag, auch keine Chance mehr, Punkte bei der Powerstage zu gewinnen.

"Auch wenn ich keine Aussicht mehr auf ein gutes Gesamtergebnis hatte, bin ich sehr enttäuscht, dass ich am Schlusstag nicht fahren kann", sagt Meeke. "Der Col de Turini ist immer einer der Höhepunkte der Saison." Der über 1.600 Meter hohe Bergpass wird am Sonntag zweimal überquert, unter anderem bei der Powerstage.

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