RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo

Shakedown: Ogier im Fiesta WRC vorne

Auch mit dem M-Sport-Team ist Weltmeister Sébastien Ogier schnell unterwegs; Andreas Mikkelsen überrascht im R5-Škoda als Zweiter.

Sébastien Ogier hat mit einer Bestzeit im Shakedown zur Rallye Monte-Carlo, dem Saisonauftakt der Rallye-WM 2017, ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Die noch größere Überraschung beim letzten Probelauf vor dem eigentlichen Start der Veranstaltung am Donnerstag Abend war jedoch Andreas Mikkelsen, der im Škoda Fabia R5 aus der WRC2-Wertung auf Platz zwei kam.

Bei seinem ersten offiziellen Einsatz nach dem Wechsel zu M-Sport setzte der Franzose im überarbeiteten Ford Fiesta WRC auf dem 3,35 Kilometer langen Abschnitt nahe Gap gleich im ersten Durchgang eine Zeit von 2:18,1 Minuten und war damit klar schneller als der Rest des Feldes. Die Zeiten des Shakedowns sind freilich nur von begrenzter Aussagekraft.

Während Ogier bei teilweise schneebedeckter Fahrbahn im ersten Versuch Winterreifen mit Spikes montiert hatte, fuhren einige Konkurrenten mit normalen Schneereifen oder sogar mit klassischen Asphaltreifen, was einen seriösen Vergleich der Zeiten unmöglich macht. So verpassten etwa die beiden Citroën-Werksfahrer Stéphane Lefebvre und Kris Meeke klar die Top 10, weil sie sich Reifen für die Rallye selbst aufsparen wollten.

Dennoch dürfte der zweite Platz im Shakedown Balsam für die Seele von Mikkelsen sein, nachdem der Norweger im Wettlauf um ein WRC-Cockpit leer ausgegangen war. Auch den WM-Rückkehrern von Toyota gelang mit den Plätzen vier für Jari-Matti Latvala und sieben für Juho Hänninen eine gelungene Generalprobe vor dem Start der Rallye Monte-Carlo.

Dieser erfolgt ebenso wie zwei Nachtprüfungen am Donnerstag Abend: Nach der 21,25 Kilometer langen Sonderprüfung Entrevaux - Val de Chalvagne - Ubraye endet die anschließende SP Bayons - Breziers I, die über 25,49 Kilometer führt, erst kurz vor Mitternacht.

Top 10 des Shakedowns zur Rallye Monte Carlo 2017:

 1. Sébastien Ogier     Ford      2:18,4 Minuten
2. Andreas Mikkelsen Škoda/R5 2:22,3
3. Ott Tänak Ford 2:24,2
4. Jari-Matti Latvala Toyota 2:25,2
5. Hayden Paddon Hyundai 2:25,8
6. Dani Sordo Hyundai 2:26,0
7. Juho Hänninen Toyota 2:26,6
8. Thierry Neuville Hyundai 2:26,9
9. Éric Camilli Ford/R5 2:29,4
10. Jan Kopecký Škoda/R5 2:29,9

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht RRA

Proto-Chefsache in Horn

Race Rent Austria-Boss Wolfgang Schmollngruber wollte es wissen: Was kann er trotz langer Wettkampfpause in einem Proto ausrichten? Gemeinsam mit Gerry Winter gelang bei der Grasl Rallye Horn mit Gesamtrang sieben die optimale Standortbestimmung.

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.