MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Starke Schotter-Citrone

Galt das Citroen Xsara WRC bis dato als perfektes Asphalt-Auto, so hat Carlos Sainz in der Türkei bewiesen, dass man nun auch auf Schotter schnell ist.

Eigentlich begann die Türkei-Rallye für das Citroen-Werksteam alles andere als erfreulich, da sich Sebastien Loeb auf einer Verbindungsetappe verfuhr und ohne Sprit liegenblieb, schrumpfte das Team bereits am Freitag auf zwei Autos zusammen.

Carlos Sainz' Sieg stimmt natürlich versöhnlich, Teamchef Guy Frequelin verliert kein Wort mehr über Loeb's Missgeschick: "Ein sensationeller Erfolg für uns, ich würde ihn sogar vor unserem allerersten WM-Sieg auf Korsika einreihen. Heuer ist unser erstes volles WM-Jahr und wir haben einen Sieg eingefahren, wo uns vermutlich niemand auf der Rechnung hatte."

Freude klarerweise auch beim großen Sieger Carlos Sainz, der mit 25 WM-Siegen nun mit seinem Teamkollegen Colin McRae gleichzieht: "Colin und ich sind einfach unzertrennbar, es ist für mich natürlich eine große Genugtuung, mit ihm gleichzuziehen. Noch größer ist aber die Freude darüber, Citroen den ersten Schotter-Sieg eingebracht zu haben."

Colin McRae zollt seinem Teamkollegen Respekt und erlaubt sich einen Scherz: "Nicht schlecht für einen alten Mann wie Carlos! Nein, im Ernst, das Ergebnis hat die Zuverlässigkeit des Autos einmal mehr unter Beweis gestellt, das gibt uns Zuversicht für die Zukunft."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

- special features -

Weitere Artikel:

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.