CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ennstal-Classic 2018

Deopito/Deopito gewinnen Ennstal-Classic

Die Vorjahressieger Florian und Alexander Deopito verteidigten mit einer souveränen Fahrt ihren Titel und feierten ihren zweiten Sieg in Folge.

Foto: Ennstal-Classic/Martin Huber

Die 26. Ausgabe der Ennstal-Classic ist vorüber und wieder einmal war das Vater-Sohn-Gespann Florian und Alexander Deopito das Maß der Dinge. Von Anfang an dominierten sie mit ihrem Volvo 122 S Rallye. Nicht einmal die neue Strecke am Donnerstag konnte die beiden aus der Fassung bringen. Und der „Wettergott" zeigte sich wieder einmal als Motorsport-Fan, denn auch beim Grand Prix in Gröbming blieben die prophezeiten Gewitter aus.

„Es war irrsinnig spannend. Wir haben es von der ersten bis zur letzten Sekunde genossen! Das Wettbewerbsumfeld wird von Jahr zu Jahr hochklassiger und immer schwieriger. Man muss sich gut vorbereiten, aber um auf dem Siegertreppchen zu stehen, braucht man auch das nötige Quäntchen Glück und das hatten wir heuer wieder. Die neue Route war ein Wahnsinn. Das Salzkammergut, speziell über die Postalm, dann an Hallstatt vorbei und der Koppenpass, das war eine echte Aufwertung", erklärten die strahlenden Sieger im Ziel.

Und auch sonst zeigte sich die Ennstal-Classic 2018 in gewohnter Qualität: Entlang der Strecke, die diesmal nicht nur durch die malerische Region Schladming/Dachstein, sondern auch ins Salzkammergut führte, harrten tausende begeisterter Fans aus, um die automobilen Raritäten, wie auch die Stars und Promis zu bewundern und zu bejubeln.

Auf Platz 2 konnten sich diesmal Ingo Glatter und sein Copilot Gustav Fenz im Mini Cooper S platzieren. Auch hier war die Freude über einen Podiumsplatz groß: „Wir sind überglücklich, wir sind das erste Mal am Podest. Nach zehn oder elf Jahren Ennstal-Classic ist das einfach ein Traum, unter den Top drei zu sein. Die Epoche 4 haben wir sogar gewonnen!"

Dahinter konnten sich Peter Ulm und Jan Soucek den letzten Platz am heißbegehrten Podest der Ennstal-Classic sichern: „Es war eine irrsinnig tolle Rallye. Wir wollten beim sechsten Anlauf endlich gewinnen, wir waren schon vier Mal am Podest. Der Beifahrer war super, aber der Fahrer hat leider gestern einen groben Schnitzer gemacht. Doch wir sind mit dem dritten Platz auch superhappy!"

Die Sieger der Epochen lauten: Klaus Ralf und Hans Georg Ahrens (Talbot London AV 90; Epoche I), Kurt Menhofer und Gerald Hegenbart (Healey Silverstone; Epoche II), Alexander und Florian Deopito (Volvo 122 S Rallye; Epoche III), sowie Ingo Glatter und Gustav Fenz (Austin Mini Cooper S; Epoche IV).

Auch die Veranstalter Helmut Zwickl und Michael Glöckner zeigten sich im höchsten Maß zufrieden: „Die 26. Ennstal Classic war vom besten Wetter geprägt, dass wir je hatten. Mit den Oldtimern die neue Strecke zum Salzburgring, über die Postalm und im Voralpengebiet bei Waidhofen, zu fahren, ist das Schönste, was man bieten kann. 90 Prozent der Teilnehmer hatten nur überschwängliches Lob", zeigte sich Reporter-Legende Zwickl erfreut.

News aus anderen Motorline-Channels:

Ennstal-Classic 2018

Weitere Artikel:

Die ARBÖ Classic (5. und 6. Juni) bringt mit 165 Fahrzeugen ab Jahrgang 1928 einmal mehr die Freude am Automobil in die Admonter Gesäuse Region und darüber hinaus. Und: Schon jetzt trudeln Nennungen für die im September steigenden Austrian Rallye Legends ein

Oldtimertreffen in Ebersdorf

Gelungener Einstand an der Zaya

Etwa 60 historische Pkw versammelten sich am 13. Juni auf dem Sportplatz in Ebersdorf an der Zaya. Dazu kamen zahlreiche Traktoren und viele Zweirädrige mit Geschichte. Ein voller Erfolg für die Veranstalter mit insgesamt etwa 200 Fahrzeugen. Samt Kurzvideo!

Die Schnellladefläche

Helden auf Rädern: Chevrolet S-10 EV

Noch seltener als der Chevy EV-1 war sein praktischerer und weit patriotischer Ableger. Der S-10 EV war ein Frühversuch elektrischer Nutzfahrzeuge, bei denen den Machern ein entscheidender Fehler passierte.

Geliebter Fremdkörper

Helden auf Rädern: VW 1500 Rural

Ein Auto, das nach mehreren Umbenennungen, Joint Ventures, Pleiten, Übernahmen und Facelifts nach wie vor durch seine Qualitäten überzeugen konnte, kann ja nicht so schlecht sein. Die Geschichte des VW 1500 Rural zeigt, worauf es eigentlich ankommt.

Wenn man ein simples Arbeitstier schon überzeichnet, dann bitte ordentlich. Dass dem Mazda Rotary Pick-up dennoch keine große Karriere zuteil wurde, lag vor allem am schlechten Timing. Aber auch am Charakterdarsteller Wankelmotor.