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Vandoorne: Gleiche Chancen wie Alonso?

Routinier und Jungtalent: Auf diese Konstellation setzt neben Williams in der Saison 2017 auch McLaren - Rookie Stoffel Vandoorne erklärt die Vorteile.

Nicht nur die neuen Regeln dürften in der kommenden Formel-1-Saison 2017 für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Auch eine Reihe neuer Teamkonstellationen bringen neue Würze in die Königsklasse. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie sich Mercedes-Neuzugang Valtteri Bottas gegen Lewis Hamilton behaupten können wird oder ob bei Red Bull zwischen Daniel Ricciardo und Max Verstappen ein Stallkrieg ausbrechen wird.

Auch die Kombinationen aus Routinier und Jungtalent wie bei Williams und McLaren werden mit Spannung zu beobachten sein. Nachdem er vom Ersatz- zum Stammfahrer aufgestiegen ist, darf sich Stoffel Vandoorne in seiner ersten permanenten Formel-1-Saison mit Fernando Alonso messen - oder in Zahlen ausgedrückt mit zwei Weltmeistertiteln, 32 Grand-Prix-Siegen und insgesamt 1.832 Weltmeisterschaftspunkten.

Einschüchtern lässt sich Vandoorne, der bisher einen Grand-Prix-Start und einen WM-Punkt für sich verbuchen kann, davon aber nicht, ganz im Gegenteil. Er sieht es als Ansporn und Referenz: "Mit Alonso im Team habe ich in jedem Fall einen guten Referenzpunkt", sagt der 24-Jährige gegenüber sporza.be. "Er ist ein zweifacher Weltmeister und fast das ganze Paddock sieht ihn als den komplettesten Fahrer an."

Vandoorne: "Am Anfang werde ich viel lernen müssen"

Ihn als Teamkollegen zu haben, wertet Vandoorne als großen Vorteil, auch er weiß, dass die Leute beide natürlich vergleichen werden: "Bei McLaren werden wir vollkommen gleich behandelt und habe die gleichen Chancen, aber ganz sicher wird man Fernando und mich miteinander vergleichen." Das werde erst recht dann der Fall sein, wenn McLaren wieder weiter vorn mitfährt und auch die teaminterne Konkurrenz steigt.

Doch bis dahin gehe es zuvorderst darum, gut zusammenzuarbeiten, um das Team vom Mittel- ins Spitzenfeld zu bringen, erklärt Vandoorne weiter: "Am Anfang werde ich viel lernen müssen. Es ist womöglich die erste Saison, in der ich nicht wirklich weiß, was auf mich zukommt. Aber ich freue mich extrem auf den ersten Grand Prix und Melbourne und natürlich auf mein Heimrennen in Spa. Das wird sehr besonders."

Wie jeder Formel-1-Fahrer will auch Vandoorne eines Tages um den Weltmeistertitel mitfahren. Schon jetzt sagt er: "Persönlich fühle ich mich dazu bereit!" Zugleich weiß der 24-Jährige aber auch, dass dieser Erfolg nur wenigen Piloten zuteil wird. McLaren-Boss Zak Brown aber ist zuversichtlich, dass Vandoorne irgendwann dazu zählen wird: "Stoffel ist ein unglaublicher Fahrer, ein künftiger Weltmeister."

"Er wird in jedem Fall ein paar Rookie-Fehler machen", schätzt Brown, "aber Stoffel wird bald sehr viel von Alonso lernen. Es ist nicht unsere Absicht, dass zwischen beiden Fahrern eine große Lücke existiert." Vielmehr sei das Fahrerduo, wie auch Vandoorne selbst betont, darauf angelegt, voneinander zu profitieren und sich gegenseitig zu pushen. "Stoffel und Fernando in einem Team, das wird großartig", glaubt Brown.

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