MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Peugeot will den Marken-WM-Titel verteidigen

Titelverteidier Marcus Grönholms WM-Zug ist schon seit einiger Zeit abgefahren, nun will Peugeot zumindest den Marken-WM-Titel verteidigen.

Das Ziel der Löwen:
Die Franzosen wollen um jeden Preis den Titel in der Marken-WM verteidigen

Psychologisch gestärkt fährt das Peugeot-Werksteam zum Saisonfinale der Rallye-Weltmeisterschaft nach Großbritannien. Nachdem Marcus Grönholm bei der Rallye Australien souverän den fünften Peugeot-Saisonsieg errungen hat, geht die französische Mannschaft mit vier Punkten Vorsprung in der Marken-Weltmeisterschaft in die 14. und letzte Rallye der Saison. "Unser klares Ziel ist, den Titel in der Marken-Weltmeisterschaft zu verteidigen", erklärt Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport.

"Wir haben in Australien unser Bestes gegeben und sind keine großen Risiken eingegangen. Das gleiche müssen wir in Großbritannien machen", kommentiert Weltmeister Marcus Grönholm, der bei der Rallye Australien seinen zweiten Saisonsieg feierte. Beim Saisonfinale ist der Finne gemeinsam mit seinem Landsmann Harri Rovanperä für die Marken-Weltmeisterschaft nominiert. "Die wechselnden Wetterbedingungen machen die Rallye Großbritannien extrem schwierig", erklärt Marcus Grönholm, der sich ebenso wie seine Teamkollegen mit Testfahrten auf den wichtigen Einsatz vorbereitet hat. "Meist ist es regnerisch und nebelig, die Strecken sind matschig und rutschig." Bereits viermal ist der Finne in den walisischen Wäldern gestartet, zweimal kam er nicht ins Ziel. "Ich habe dennoch schöne Erinnerungen an diese Veranstaltung", sagt Grönholm. Schließlich konnte er im Jahr 2000 dort mit Rang zwei seinen WM-Titel sichern.

Peugeot-Pilot Harri Rovanperä startete bereits fünfmal in Großbritannien, 1999 errang er einen Podiumsplatz. "Bei dieser Rallye ist der Aufschrieb besonders wichtig. Man muss konzentriert arbeiten, denn im Nebel kommt dem Gebetbuch eine entscheidende Bedeutung zu", so der Sieger der Schweden-Rallye. "Erfahrungsgemäß sind die britischen Piloten bei dieser Rallye im Vorteil, denn sie haben auf den rutschigen Waldwegen die meiste Erfahrung".

"Das schwierigste in Großbritannien ist, dass sich die Streckenverhältnisse ständig ändern. An einigen Stellen haben die Reifen viel Haftung, dann wieder überhaupt nicht", erklärt Peugeot-Pilot Didier Auriol, der mit seinem zehnten Großbritannien-Einsatz fast ein kleines Jubiläum feiert und dort 1994 seinen WM-Titel gewann.

Corrado Provera freut sich auf den Saisonabschluss: "Ich hatte mir gewünscht, dass die WM auf der letzten Prüfung in Großbritannien entschieden wird. Jetzt erwarten wir ein spannendes Finale."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien, 23. - 25.11.01

- special features -

Weitere Artikel:

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird

Rallycross-ÖM, Greinbach: Bericht

Action und Spannung pur in Greinbach

Bei frühlingshaften Temperaturen wurde am vergangenen Wochenende ein Rallycross-ÖM Lauf im PS Racing Center Greinbach ausgetragen.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen