MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: News

Loeb von Rauswurf „überrascht und enttäuscht“

Der Ausstieg von Superstar Sebastien Loeb aus der WTCC und die Trennung vom Citroen-Team war keineswegs eine freiwillige Entscheidung.

Sebastien Loebs Rückzug aus der WTCC geschieht nicht aus freien Stücken. Wie der französische Superstar in einer Erklärung auf seiner persönlichen Internetseite bekanntgab, hatte er keineswegs vor, die Tourenwagen-Weltmeisterschaft nach zwei Jahren wieder zu verlassen, sondern wollte vielmehr 2016 um den Fahrertitel kämpfen. Doch da machte ihm Citroen einen Strich durch die Rechnung.

"Ich war überrascht, als ich erfuhr, dass ich nächstes Jahr nicht mehr für Citroen fahren werde", schreibt Loeb. "Wir haben das Projekt gemeinsam aufgebaut. Und mein persönliches Ziel war stets, im dritten Jahr den Fahrertitel zu gewinnen. Ich bin enttäuscht, dass dieses Abenteuer nun schon nach zwei Saisons endet. Denn diesen Titel wollte ich gewinnen."

Trotz dieses unfreiwilligen Endes herrscht zwischen Citroen und Loeb aber kein böses Blut. "Ich bereue nichts, sondern habe viele schöne Erinnerungen", so Loeb. "Seit Anfang der 2000er-Jahre war Citroen meine Heimat. Ich habe mit ihnen Momente erlebt, von denen ich als Kind nicht zu träumen gewagt hätte."

Ab 2016 wird sich Loeb nun zwangsläufig auf seine Rallye-Raid-Einsätze mit Peugeot konzentrieren. Citroen hatte am Donnerstag den Ausstieg aus der WTCC am Ende der Saison 2016 bekanntgegeben. Zugleich gab der französische Hersteller bekannt, dass im nächsten Jahr nur zwei Werksautos für Weltmeister Jose-Maria Lopez und Yvan Muller eingesetzt werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: News

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt