MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: News

Coronel erwägt Wechsel zu Citroen

Tom Coronel spielt mit dem Gedanken, 2017 eines der Autos des Citroen-Werksteams zu übernehmen: "Die Preise sind nicht verrückt"

In seiner langen Karriere in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) ist Tom Coronel bereits mit Autos von SEAT, BMW und Chevrolet gefahren. 2017 könnte möglicherweise eine weitere Marke hinzukommen, denn der Niederländer überlegt derzeit, einen der Citroen C-Elysee des Werksteams zu übernehmen, dass sich am Ende der Saison aus der WTCC zurückzieht.

"Citroen hat ihre Autos angeboten, und die Preise sind nicht verrückt", so Coronel gegenüber TouringCarTimes. "Sie verlangen nur halb so viel dafür, wie ich gedacht hätte, das ist ein gutes Angebot", meint der Niederländer. Noch habe er das notwendige Budget für einen Einsatz in der kommenden Saison zwar nicht gesichert, "aber ich denke, ich könnte es zusammenbekommen."

Citroen hatte ursprünglich geplant, nach dem Ausstieg des Werksteams alle Fahrzeuge von einem Team einsetzen zu lassen. Doch dieser Plan wurde mittlerweile verworfen, weshalb die C-Elysee auch anderen Teams angeboten werden.

Im Falle eines Wechsels zu Citroen will Coronel die Zusammenarbeit mit dem ROAL-Team des früheren Tourenwagen-Weltmeisters Roberto Ravaglia fortsetzten, für das er seit 2011 in der WTCC fährt. "Ich arbeite gut mit Roberto zusammen. Er ist gut zu mir", sagt Coronel.

Alternativ kann sich das WTCC-Urgestein auch einen Wechsel zum deutschen Rennstall Münnich vorstellen, mit dem Coronel bereits in der vergangenen Winterpause gesprochen hatte. "Sollte Roberto sagen, dass er es nicht machen will, dann werde ich mit ALL-INKL sprechen. Roberto hat aber Priorität", so Coronel, der mit bis dato zwei Siegen seine bisher erfolgreichste WTCC-Saison fährt.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: News

Weitere Artikel:

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm