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Die technische Abnahme - Teil1

Auftakt für die 90. Ausgabe der 24h Le Mans. In diesem Jahr hat der organisierende Automobile Club de la Quest (ACO) die zeitlichen Abläufe in den Tagen vor dem eigentlichen Rennen verändert.

Bernhard Schoke

Die technische Abnahme findet in zwei Teilen mehr als eine Woche vor dem eigentlichen Rennen statt. Demzufolge gibt es keine Rennwoche mehr, sondern 10 Tage Action auf und neben der prestige-trächtigen Strecke rund 200 Kilometer westlich der französischen Hauptstadt Paris.

Die Abnahmen findet nicht wie zuvor am Sonntag und Montag, sondern bereits am Freitag und Samstag vor dem eigentlichen Rennwochenende statt. Konstante dabei: Der Ort – im Herzen der Renn-Stadt, dem Platz der Republik.

An vier Stationen werden die technischen und regulatorischen Details überprüft. Dazu gehören beispielsweise
*die Motor-Elektronik
*die Sicherheits-Kontrollleuchten im Cockpit
*der Check des Unterbodens bezüglich der richtigen Höhe
*der Kopfschutz in der Tür
*das Kraftstoff-Unterbrechungs-System
*die Reifen-Größen von Michelin und Goodyear (LMP2)
*das Fahrwerks-Geometrie
*die Pflichtwerbung
*die Verwendung des homologierten Heckdiffusors
*die Sicherheitsgurte auf deren „Verfallsdatum“
*die Abschleppösen
*der Heck-Spoiler und sein Pendant vorn
*die Anzeigeleuchten welcher Fahrer am Steuer sitzt
Aber auch solche Eckpunkte die jeder Autofahrer von den regelmäßigen Hauptuntersuchungen wie
*das Licht vorn und hinten
*die Bremsleuchten
*die Blinker

Kurz gesagt: Den Rennern wird an zwei Tagen ganz genau unter die Hauben geschaut, damit die Regeln eingehalten werden – Fortsetzung folgt, dann mit den potentiellen Anwärtern auf den Gesamtsieg und die Klassensiege – Toyota und Porsche.

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24h Le Mans: Bericht Scrutineering

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