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DTM: News

Ekström: RX-Format in die DTM übertragen

Viele kurze Rennen statt zwei lange? Mattias Ekström regt an, das WRX-Format in die DTM zu übernehmen - Bedeuten mehr Chancen mehr Gerechtigkeit?

Zwei Rennen von etwa einer Stunde, am Ende einmal Punkte - das ist das Rennformat der DTM 2017. Audi-Werksfahrer Mattias Ekström fehlt da ein wenig die Action. Der Schwede ist seit 2014 mit einem eigenen Team in der Rallycross-Weltmeisterschaft vertreten und nutzt das Doppelengagement, um das für ihn Beste aus beiden Welten zum Wohle beider zusammenzutragen. Und er findet, dass die DTM über das System mit vielen kurzen Rennen aus der WRX-Szene nachdenken sollte.

Das jetzige Format findet er zu öde: "Ein Rennen ist sehr lang, dann gibt es Punkte und das war's. Wenn man die Rennen aufteilt und beispielsweise an einem DTM-Wochenende statt zwei sechs oder acht Rennen fährt, würde man viel mehr Punkte vergeben und die Fahrer müssten konstanter sein." In der Rallycross-Weltmeisterschaft gibt es vier Qualifikationsläufe, in denen bereits Punkte ausgeschüttet werden. In Halbfinale und Finale gibt es dann weitere WM-Punkte.

"Das Rallycross-Format fordert den Fahrer viel, viel mehr", findet Ekström, der nach der Zwangspause zuletzt in Höljes (Überschneidung mit dem DTM-Rennen auf dem Norisring) bereits dem Lauf im kanadischen Trois-Rivieres am 6. August mit großer Vorfreude entgegensieht. "Wenn ich die DTM-Regeln schreiben dürfte, würde es beim Thema Format schon brutale Änderungen geben in Richtung Rallycross", verkündet der 39-Jährgie vollmundig.

Sein Plan hat jedoch einen Knackpunkt: Während die WRX-Boliden grundsätzlich wartungsfreundlich ausgelegt sind, da es in nahezu jedem Rennen zu Feindberührungen kommt, könnte ein Unfall im DTM-Boliden im ersten Rennen eines Wochenendes den betroffenen Fahrer gleich einen so großen Haufen Punkte kosten, dass seine ganze Meisterschaftskampagne in Gefahr wäre.

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