MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: Analyse

DTM-Fahrer tendieren in Richtung GT3

Im vergangenen Jahr haben sich Green, Juncadella, Molina und Mortara noch auf die DTM konzentriert, 2017 stehen auch GT3-Rennen an.

Miguel Molina sieht rot: Der Spanier wird in den Langstreckenrennen der GT Series 2017 einen Ferrari 488 GT3 steuern. Diesen wird er sich mit Werksfahrer Davide Rigon und dem ehemaligen Langstrecken-WM-Piloten Viktor Shaitar teilen. Molina hat vor kurzem an einem Ferrari-Shootout für die Langstrecken-WM teilgenommen. Zwar hatte er dort gegen Alessandro Pier Guidi das Nachsehen, für den Semiwerkseinsatz in der BES wurde er trotzdem verpflichtet.

"Das DTM-Auto ist mit einem GT-Boliden nicht vergleichbar. Letztes Jahr hatte ich die Chance, zwei Rennen mit einem Audi R8 zu bestreiten. Das war ein ganz schöner Unterschied", meinte Molina gegenüber Autosport. "Dieser Wagen ist neutraler und einfacher zu fahren. Außerdem ist es immer sehr nett, in einem Ferrari zu sitzen und dessen Motor zu hören." In der DTM galt Molina als einer der schnelleren Piloten, doch meist konnte er seine Qualitäten nicht in Resultate ummünzen; Ende 2016 war für den damaligen Audi-Piloten dann Schluss in der Silhouettenserie.

Auch ein anderer ehemaliger DTM-Fahrer wird 2017 in einem serienbasierten Sportwagen Gas geben: Molinas Landsmann Daniel Juncadella (Bild oben) wird heuer die komplette GT Series in einen Mercedes AMG GT3 bestreiten. Der Spanier ist bereits in der Vergangenheit des Öfteren im deutschen GT3-Renner mit dem Sternenlogo gesessen. Ebenfalls in einem Mercedes AMG GT3 will in diesem Jahr Edoardo Mortara antreten. Noch ist beim letztjährigen DTM-Gesamtzweiten diesbezüglich nicht alles geregelt, doch schon bei Testfahrten in Le Castellet konnte er das GT-Fahrzeug seines neuen Arbeitgebers ausprobieren.

Nicht zuletzt wird auch Jamie Green 2017 in einem GT3-Wagen Platz nehmen. Beim Auftakt des Sprintchampionats der GT Series wird der DTM-Pilot einen Audi R8 LMS des belgischen WRT-Rennstalls fahren; auch ein Einsatz beim 24-Stunden-Rennen in Spa soll auf Greens Agenda stehen. Traditionellerweise werden auch BMW-Werksfahrer wie Farfus, Spengler oder Wittmann bei den großen GT-Klassikern an den Start gehen. Im Vorjahr machte auch DTM-Urgestein Gary Paffett für Mercedes seine ersten Schritte im internationalen GT-Wettbewerb.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: Analyse

Weitere Artikel:

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Wer fehlt und wer zurückkehrt

Ausgedünntes MotoGP-Feld in Katar

Verletzungssorgen, prominente Ausfälle und Yamahas Rückzug: Dem MotoGP-Grand-Prix von Katar droht ein ungewöhnlich dünnes Fahrerfeld - Wer fehlt, wer fährt?

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

Bei Ferrari fliegen in Mexiko die Fetzen: Lewis Hamilton ist außer sich und kündigt ernste Gespräche an, während Max Verstappen den Grand Prix gewinnt

Esteban Ocon fährt nicht

Ryo Hirakawa übernimmt Haas-Cockpit!

Fahrerwechsel bei Haas: Esteban Ocon wird nicht fahren, Ersatzpilot Ryo Hirakawa übernimmt beim Großen Preis von Mexiko - Kommt es zur vorzeitigen Trennung?