MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Le Mans

Klaus Bachler schon frühzeitig out

Unnötiges Überholmanöver beendete alle Podest-Träume: Bei einem unverschuldeten Unfall in der Anfangsphase wurde der Porsche 911 RSR derart beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich war.

Mit sehr viel Ambitionen und großer Zuversicht waren Klaus Bachler und seine Partner Khaled Al Qubaisi (ARE) und Stèphane Lemeret (BEL) zum 24-Stunden-Rennen nach Le Mans angereist - gedauert hat das Abenteuer aber nur 75 Minuten. Denn nach einem waghalsigen Manöver von Roman Rusinov krachte der Russe in den Porsche 911 RSR mit Al Quabasi im Cockpit. Fazit:  Für beide kam das frühzeitige Aus, wobei die Proton Competition Mannschaft zunächst versuchte, das Auto zu reparieren, dabei aber feststellen musste, dass das Chassis des Porsche derartig in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war.

Klaus Bachler: "Wenn dir so etwas bei einem 24-Stunden-Rennen passiert, ist das fast die Höchststrafe. Wir alle waren so optimistisch, jetzt ist die Enttäuschung natürlich riesengroß. Das Manöver war total unnötig. Rusinov wollte einfach an einer Stelle überholen, wo es nicht zum Überholen war. Es ist sehr bitter, wenn man bei so einem großen Rennen unschuldig aus dem Bewerb geworfen wird."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Le Mans

Weitere Artikel:

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

Sprint-Qualifying Montreal

Russell bezwingt Antonelli

George Russell entscheidet das Mercedes-interne Duell im Sprint-Qualifying in Kanada für sich - Audi verpasst mit beiden Fahrern hauchdünn die Top 10

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.