RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Akropolis

Erster Sieg für Märtin, Stohl auf Rang 11

Ford-Youngster Markko Märtin darf sich über seinen ersten Sieg freuen, dahinter Carlos Sainz (Citroen) und Petter Solberg (Subaru), Stohl auf 11.

Ausgerechnet die 50. Auflage der Akropolis-Rallye räumt auf mit Traditionen, galt die Schotterschlacht in Griechenland bis dato als äußerst materialmordend, traf dies im heurigen Jahr nicht wirklich zu.

Auf der ersten Etappe traf es zwar etliche Werks-Piloten - u.a. die beiden Hyundai-Fahrer Armin Schwarz und Freddy Loix oder auch Weltmeister Marcus Grönholm - ab der zweiten Etappe sollten aber alle Top-Autos halten.

Davon unbeeindruckt sicherte sich Markko Märtin seinen ersten WM-Sieg, zugleich der erste Triumph für das brandneue Ford Focus WRC 03, dass damit sein Potenzial gezeigt hat.

Altmeister Carlos Sainz hatte dem nichts entgegenzusetzen und landete nach 22 Prüfungen mit einem Abstand von 45 Sekunden auf dem zweiten Rang, gefolgt von Petter Solberg im Subaru, der schon an Märtins Stoßstange geknabbert hat, dann mit Getriebeproblemen zurückfiel und schließlich nach toller Aufholjagd immerhin noch einen Platz auf dem Treppchen sicherte.

Das hatte auch Colin McRae im Visier, gegen Ende der Rallye streikte dann allerdings die Elektronik seines Citroen und der Schotte wurde bis auf Platz acht durchgereicht.

Tommy Mäkinen (Subaru) musste sich ausgerechnet in der letzten Prüfung noch dem weiter in der WM führenden Richard Burns (Peugeot) geschlagen geben, der Engländer schob sich noch vor den Finnen auf Position vier.

Auf den Rängen sechs und sieben finden sich mit Harri Rovanperä und Gilles Panizzi zwei weitere Peugeot-Piloten ein. Während Rovanperä drauf und dran war, ein Wörtchen um die Führung mitzureden und dann ebenso wie Solberg von Getriebeproblemen gebremst wurde, gilt das tolle Abschneiden des Asphalt-Spezialisten Panizzi durchaus als Überraschung.

Didier Auriol (Skoda), der hinter Colin McRae die Akropolis-Rallye als Neunter beendete und der erst 18-jährige Finne Latvala komplettieren die Top-Ten.

Manfred Stohl ging am Finaltag keine unnötigen Risiken mehr ein und wurde von Latvala auf Rang elf verdrängt, der Wiener kann mit seinem Debüt im Werks-Hyundai aber durchaus zufrieden sein. Ein Bericht von Manfred Stohl finden Sie in der rechten Navigation!

Weniger Glück hatten zwei andere Österreicher, sowohl für Beppo Harrach in der Junior-WM als auch für Georg Reitsperger in der Gruppe N war die Akropolis-Rallye bereits auf der ersten SP vorbei.

WM-Stand Fahrer:
Burns 37
Sainz 32
Grönholm 30
Märtin 23
Solberg 19
C. McRae 18
Loeb 17
Mäkinen 15
Duval 9
Gardemeister 9
Rovanperä 8
Panizzi 6
Auriol 4
Robert 3
A. McRae 3
Schwarz 1

WM-Stand Marken:
Peugeot 73
Citroen 62
Ford 39
Subaru 37
Skoda 20
Hyundai 3

Alle weiteren Platzierungen entnehmen Sie bitte unserem Zeitenservice, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Akropolis

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite