RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auf der letzten Rille

Petter Solberg sicherte sich in einem atemberaubenden Finish noch den zweiten Platz, um ein Haar wäre der Norweger dabei aber abgeflogen.

Der Kampf um Platz zwei blieb bis zur letzten SP spannend, schlussendlich verdrängte Petter Solberg im Subaru Richard Burns noch auf Position drei. Dementsprechend happy zeigt sich das gesamte Team, allen voran Teamchef David Lapworth:

„Das war verdammt spannend. Petter und Phil haben uns eine atemberaubende Performance gezeigt, wenngleich sie es am Schluss nicht so spannend hätten machen müssen. Petter ist nun auf einem Level mit Marcus Grönholm und liegt in der WM nur elf Zähler hinter Burns. Beide Autos sind fantastisch gelaufen, wir sind daher für Australien äußerst zuversichtlich.“

Petter Solberg weiß, dass er dieses Mal auch das Glück auf seiner Seite hatte: „Wir haben einiges riskiert und ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl, das ich die meiste Zeit über dem Limit gefahren bin. Am Schluss habe ich einfach Vollgas gegeben und versucht, Richard Burns noch einzuholen. Auf der letzten SP wär ich beinahe abgeflogen, aber es ist zum Glück noch einmal gut gegangen. Wir haben zwar nicht gewonnen, für mich fühlt sich das Ergebnis trotzdem wie ein Sieg an.“

Tommi Mäkinen hatte einmal mehr gegen seinen norwegischen Teamkollegen keinen Auftrag: „Es ist zwar nett, die Rallye in Punkten zu beenden, aber meine Performance lag nur bei 70 Prozent meiner Möglichkeiten. Es waren viele kleine Dinge, die mich gebremst haben, alles in allem also kein besonders gutes Wochenende. Petter kann man nur gratulieren, er hat einen guten Job gemacht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.