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In Wales in die Top-12?

Manfred Stohl will mit einem guten Resultat beim Saisonfinale in Wales eine sehr durchwachsene Saison positiv beenden, der Wiener ist voll motiviert.

Manfred Stohl erinnert sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die Wales Rally 2002 zurück. Einerseits brauchte er damals den halben ersten Tag, um richtig in Fahrt zu kommen, aber anderseits fuhr er mit dem zwölften Gesamtrang ein hervorragendes Ergebnis nach Hause.

Das war es in der Tat, denn gerade beim letzten WM-Lauf der Saison ist das Starterfeld immer von aller erster Güte. So auch heuer wieder. Aber das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor strebt mit dem Peugeot 206 WRC dennoch einen Platz unter den Top-12 an.

Leicht wird es sicher nicht. Allein schon in der Nennliste zum WM-Finale in den walisischen Wäldern scheinen nicht weniger als 32 WRCs auf. Neben sämtlichen Werkspiloten (mit Ausnahme von Hyundai) gleich drei Boliden des französischen Peugeot-Tuners Bozian mit so klingenden Namen wie Gilles Panizzi (Fra), Roman Kresta (CZ) und Juuso Pykalisto (Fin). Daran möchte sich der OMV Pilot auch orientieren, denn das von Rolf Schmidt – nach dem Unfall in Ungarn – in Windeseile wieder aufgebaute Peugeot 206 WRC ist in einem Top-Zustand.

Stohl: „Der Ausfall in Korsika ist schon vergessen. Ich bin wieder voll motiviert und möchte in England eine sehr durchwachsene Saison positiv beenden. Etwas unglücklich macht mich der erste Tag, da es da schon voll zur Sache geht. Wenn man wie ich so wenig im Rallyeauto sitzt, dann wäre es angenehmer, wenn man sich ein wenig einfahren könnte. Doch da muss ich durch.“

Keine Probleme sieht der 31 Jahre alte Wiener mit seiner Startnummer 34. Da die Wettervorhersage Regen verspricht, gibt es mit hinteren Startnummern durch die Bodenbeschaffenheit in Wales weder Vor- noch Nachteile. Stohl: „Vielleicht hab’ ich in der Früh weniger Nebel. Aber das ist auch schon alles.“

Auf jeden Fall kann sich die Großbritannien-Bilanz des OMV Piloten sehen lassen. Zwei Mal konnte er in der Gruppe N gewinnen. Im Jahr 2000 fixierte er mit dem Sieg den Weltmeistertitel in der seriennahen Klasse.

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