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Mäkinen holt SP 12, Grönholm führt

Tommi Mäkinen (Subaru) gewinnt die letzte SP des zweiten Tages, Grönholm (Peugeot) geht als Führender in die letzte Etappe.

Manfred Wolf

Allzuviel ist auf den lezten beiden Sonderprüfungen der 2. Etappe nicht mehr passiert, auch wenn Tommi Mäkinen (Subaru) die Sprint-SP gewann, gegen Marcus Grönholm (Peugeot) scheint einfach kein Kraut gewachsen:

„Mein Peugeot 206 WRC lief perfekt. Ich habe einige Sekunden verloren, als ich zu Beginn der 43 Kilometer langen Auftakt-Prüfung einen Stein getroffen habe. Danach war die Spur krumm, als Folge habe ich zum Ende der Prüfung viele Spikes verloren. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Ich werde mich darauf konzentrieren, auf den fünf Prüfungen am Sonntag keine Fehler zu machen.“

Zeit zum Ausrasten bleibt dem Weltmeister aber auch am Finaltag nicht, sein Landsmann Mäkinen lauert 38 Sekunden hinter ihm:

„Soweit so gut. Es ist bis jezt ein ganz gutes Wochenende für mich. Und morgen wird es bestimmt noch spannend werden. Es ist noch ein weiter Weg bis ins Ziel und Marcus (Grönholm) fährt ein unglaubliches Tempo. Ich werde aber versuchen ihn einzuholen, ich werde Vollgas fahren.“

Bester Nicht-Skandinavier Richard Burns im zweiten Peugeot: „Die Temperaturen waren heute höher, der Grip damit konstanter. Ich orientiere mich weder nach vorne noch nach hinten, sondern fahre mein Tempo.“

Tadellos auch die Leistung von Markko Märtin, der Ford Youngster belegt derzeit die vierte Position. Allerdings profitiert der Este vom unverschuldeten Ausfall von Harri Rovanperä im dritten Werks-Peugeot.

Auf SP 8 kam es zu dem verhängnisvollen Zwischenfall. Der direkt vor Rovanperä startende Juuso Pykälistö überschlug sich im werksunterstützen 206er an einer unübersichtlichen Stelle.

Während die Zuschauer dem Finnen wieder auf die Räder helfen wollten, kam Harri Rovanperä zu der Stelle und knallte in das Auto seines Landsmannes:

„Ich kam über eine Kuppe und sah plötzlich das Auto von Juuso Pykälistö vor mir stehen. Ich konnte nichts tun, habe noch versucht zu bremsen, bin aber in die Beifahrerseite geprallt. Danach war das Fahrzeug zu stark beschädigt, um weiter fahren zu können.“ Glücklicherweise gab es keine Verletzten, Pykälistö musste mit einem schweren Schock ins Krankenhaus gebracht werden.

Ein weiterer Blick ins Klassement macht deutlich, dass die siegreiche Citroen-Truppe der Monte auf Eis und Schnee noch nicht ganz so gut zurecht kommt, nach der 2. Etappe belegt man die Ränge fünf (McRae), acht (Sainz) und zehn (Loeb).

Tadellos schlagen sich Toni Gardemeister (Pos. 7) und Freddy Loix (Pos. 9) in den Underdog-Teams von Skoda und Hyundai, Vizeweltmeister Petter Solberg im Subaru muss mit Rang sechs vorlieb nehmen.

Solberg: „Es ging nicht so schlecht, schon weit besser als gestern. Aber die letzten Prüfungen waren frustrierend. Ich habe alles versucht, aber irgendwie bin ich auf keine vernünftige Zeit gekommen. Aber morgen wird noch lange, und ihr könnt euch sicher sein, dass ich auf Teufel komm raus fahren werde.“

Am Sonntag stehen weitere fünf Prüfungen auf dem Programm, der Sieger der Schweden-Rallye 2003 dürfte am frühen Nachmittag feststehen.

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Zwischenstand nach der 2. Etappe:

1. GRÖNHOLM-RAUTIAINEN, PEUGEOT, 2:03'29"100
2. MÄKINEN-LINDSTRÖM, SUBARU, + 00'38"80
3. BURNS-REID, PEUGEOT, + 01'00"90
4. MÄRTIN-PARK, FORD, + 01'46"00
5. McRAE-RINGER, CITROEN, + 02'02"50
6. SOLBERG-MILLS, SUBARU, + 02'12"10
7. GARDEMEISTER-LUKANDER, SKODA, + 02'25"80
8. SAINZ-MARTI, CITROEN, + 02'30"10
9. LOIX-SMEETS, HYUNDAI, + 02'40"80
10. LOEB-ELENA, CITROEN, + 02'51"40

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