RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich habe noch geschlafen"

Die führenden Peugeot-Piloten und der, nach einem Fehler weit zurückgefallene Colin McRae melden sich während des Service in Hagfors zu Wort.

Manfred Wolf

Marcus Grönholm: „Auf der ersten Prüfung habe ich wohl noch geschlafen… Aber auf der zweiten war ich dann voll da. Es läuft gut, die Prüfungen gefallen mir. Ich war aber wirklich überrascht, wie viel Schnee da draußen liegt, es ist unglaublich.“

Richard Burns: „Wir haben keine Probleme und ich konnte ein gutes Tempo gehen. Die zweite Prüfung war vor allem am Anfang sehr schwierig, aber es hat viel Spaß gemacht.“

Harri Rovanpera: „Ich habe mich auf der ersten Prüfung überhaupt nicht wohl gefühlt. Keine Ahnung warum. Aber jetzt läuft es viel besser, ich hoffe es geht so weiter!“

Für Colin McRae began die Schweden Rallye alles andere als erfreulich, nach seinem Ausrutscher auf der zweiten Prüfung hat er viel Zeit verloren. Dabei traf er – schon bald nach dem Start der Sonderprüfung – eine Schneewand:

„Ich war zu schnell dran. Dann habe ich mich gedreht und bin frontal in eine Schneewand geprallt. Es hat den ganzen Schnee hereingedrückt, sodass der Luftfilter blockiert war. Der Motor begann sofort zu stottern und wir haben viel Zeit verloren.“

Ziemlich genau 50 Sekunden liegt McRae jetzt in der Gesamtwertung zurück, doch schon die nächste Sonderprüfung bietet eine gute Gelegenheit, Zeit gut zu machen: Die SP „Graneberget“ ist mit 44 km die längste der Rallye.

Bei Subaru hatte man auf den ersten beiden Prüfungen noch das ein oder andere Problem:

Tommi Mäkinen: „Es ist soweit ok, wir liegen nicht allzu weit zurück. Ich glaube wir könnten schon etwas schneller sein. Wir verwenden den Aufschrieb vom letzten Jahr und unter diesen Bedingungen ist das vielleicht etwas zu langsam.

Petter Solberg: „Ich hatte ein Problem auf beiden Prüfungen. Das Handling meines Autos war plötzlich sehr giftig und schwer beherrschbar. Das war wahrscheinlcih eine falsche Reifenwahl. Tommi hat breitere Reifen genommen und hatte diese Probleme nicht. Ich hoffe mit anderen Reifen geht’s auf den nächsten Prüfungen besser.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Schweden

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.