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Favoritenrolle auch in Schweden?

Nach dem Dreifach-Sieg bei der „Monte“ rechnet die Rallye-Welt auch in Schweden mit einem starken Auftritt von Citroen.

Nach dem großen Erfolg nimmt man bei Citroen den nächsten Lauf in der ersten vollen WM-Saison ins Visier, die Schweden Rallye steht vor der Tür. In den drei Xsara WRC sitzen die bewährten Teams, auf Colin McRae/Derek Ringer, Sébastien Loeb/Daniel Elena und Carlos Sainz/Marc Marti wartet Schnee und Eis.

Teamchef Guy Fréquelin warnt allerdings vor zu viel Optimismus: „Natürlich war unser Dreifach-Erfolg großartig und natürlich haben wir dadurch noch mehr Selbstvertrauen bekommen. Aber wir müssen einen kühlen Kopf bewahren, die Schweden Rallye wird nicht einfach werden…“

Die speziellen Anforderungen, die durch die ultra-schnellen, vereisten und verschneiten Sonderprüfungen an das Auto gestellt werden, hat man laut Chassis-Ingenieur Jean-Claude Vaucard im Griff:

„Wir müssen hier mit sehr schmalen Spikereifen fahren, nur 5 Zoll breit. Aber das größere Problem ist, dass die Felgen im Durchmesser nur 16 Zoll haben dürfen. Dadurch müssen wir eine kleinere Bremsanlage verwenden.“

„Unter dem Schnee befindet sich eigentlich eine Schotterstrasse, wir fahren aber sowieso in jedem Fall mit dem Schotterfahrwerk. Die Zeiten, die wir im letzten Jahr erzielt haben, waren sehr ermutigend und haben das ganze Potential des Xsara WRC gezeigt.“

Nach Testfahrten im Dezember und Jänner auf Schnee und Eis konnten aber noch weitere Erkenntnisse und Verbesserungen gemacht werden. Auch am Motor wurde gearbeitet, erklärt Claude Guillois, verantwortlicher Motor-Ingenieur bei Citroen:

„Wir haben besonders darauf geachtet, dass kein Schnee durch die Front des Autos zum Motor eindringen kann. Weiters haben wir die Wassereinspritzung des Motors so eingestellt, dass sich diese automatisch deaktiviert, sollten die Temperaturen unter null Grad fallen.“

„Und auch wenn die Autos über Nacht in Parkhäusern abgestellt werden haben wir die Motorsteuerung so getestet und programmiert, dass sich der Motor auch bei Temperaturen um die minus 25 Grad problemlos starten lässt.

Am Schluss meldet sich noch einmal Guy Fréquelin zu Wort: „Das ist erst unsere zweite Schwedenrallye – wir werden zweifellos noch viel dazulernen müssen. Wenn man das bedenkt, wäre ich mit zwei Teams gerne unter den Top-Fünf und einem davon auf dem Podium.“

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