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Märtin fliegt zur Führung

Mit einer tollen Bestzeit übernimmt Ford-Pilot Markko Märtin vor dem Citroen-Duo Loeb und Sainz die Führung, Grönholm in Problemen.

Manfred Wolf

Auf der, mit 52,56 Kilometern längsten Prüfung der Schweden Rallye, meldet sich Markko Märtin zumindest für einen Podiumsplatz an. Der Ford-Pilot absolvierte die Marathon-SP ‚Granberget’ in 24.47,4 Minuten, das bedeutet einen unglaublichen Schnitt von 127,2 km/h…

Zweitschnellster war Petter Solberg, er kommt mit seinem Subaru Impreza WRC also auch immer besser in Schuss. Neun Sekunden fehlten dem Norweger, weitere 4,5 Sekunden dahinter zeigt Sebastien Loeb (Citroen), dass auch mit ihm im Verlauf der Rallye gerechnet werden muss, gesamt konnte Loeb an die zweite Position hinter Märtin vorrücken.

Teamkollege Carlos Sainz liegt gesamt nun auf Rang drei, er war auf dieser SP Viertschnellster, 19,2 Sekunden langsamer als Märtin. Die weiteren Positionen auf der dritten Sonderprüfung: Janne Tuohino (Ford, +26,2), Mikko Hirvonen (Subaru, +28,2), Freddy Loix (Peugeot 307, + 37,1), Henning Solberg (Peugeot 206, +41,8), Francois Duval (Ford, + 42,2) und Daniel Carlsson (Peugeot 206, + 42,4).

Der bisher Führende, Peugeot-Pilot Marcus Grönholm, verlor durch einen Defekt an der Servolenkung eine knappe Minute. Ausgerechnet auf der längsten Prüfung musste der Finne ausschließlich mit Muskelkraft lenken, in der Gesamtwertung kostet ihm das nicht nur die Führung, er fällt sogar auf den siebenten Rang zurück.

PWRC

Nachdem Manfred Stohl mehr oder weniger am Start gehindert wurde, ist die Leistung des „restlichen“ OMV-Teams ganz beachtlich, ebenso die Performance von Franz Wittmann jun., der zum allerersten Mal WM-Luft schnuppert.

Nach den drei absolvierten Prüfungen führt weiterhin Jani Paasonen. Er konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mit einer erneuten Bestzeit auf SP 3 weiter ausbauen. Alister McRae hält in der Gesamtwertung den zweiten Rang (+ 31,1), er war auch der Einzige, der auf der dritten Prüfung halbwegs mit dem OMV-Piloten mithalten konnte.

Franz Wittmann jun. schlägt sich derweilen recht beachtlich, er hält die 47. Gesamtposition und liegt damit auch weiterhin sieben Plätze vor OMV-Junior Sebastian Vollak, der sich an das, für ihn neue Terrain, sichtlich erst gewöhnen muss.

Nach dem Service und einer etwas längeren Mittagspause steht die SP ‚Graneberget’ ein weiteres Mal auf dem Programm, dann folgt noch die SpecialStage in Hagfors. Alle weiteren Zeiten und Resultate finden Sie hier, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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