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Das Feld lichtet sich...

Die SP-Gewinner wechseln sich ab, einige Piloten fanden sich neben der Straße – davon unbeeindruckt führt weiterhin Ford-Pilot Markko Märtin.

Manfred Wolf

Die Bedingungen haben sich gegenüber dem ersten Tag etwas verändert: Es ist kälter geworden und in der Früh fand sich sogar ein wenig Neuschnee auf den Straßen.

Und der Ausgeschlafenste von Allen war wieder einmal Marcus Grönholm: Der finnische Peugeot 307 WRC-Pilot setzte auf der ersten Prüfung des zweiten Tages (SP 6, Sundsjon 1, 20,78 km) die erste Bestzeit.

Nur unwesentlich langsamer: Sebastien Loeb (Citroen) und Markko Märtin – damit ergaben sich keine Änderungen an der Spitze der Gesamtwertung, Grönholm hingegen konnte sich damit an Ford-Pilot Tuohino vorbeischieben.

Probleme hatte Petter Solberg, der nach dem ersten Tag noch auf Platz drei gelegen hatte: Er rutschte mit seinem Subaru Impreza WRC von der Straße und verlor dabei 45 Sekunden, wodurch er auf den sechsten Gesamtrang zurückfiel, der zweite Citroen-Pilot, Carlos Sainz, übernahm damit die dritte Position.

Noch schlimmer kam es für das Mitsubishi-Werksteam: Nachdem Gilles Panizzi auf der ersten Etappe die Segel streichen musste, war für Kristian Sohlberg schon vor dem Start zur zweiten Etappe Schluss: Auch er hatte – wie sein Teamkollege – Probleme am Antriebsstrang – die erste Nullnummer für Mitsubishi und den neuen Lancer WRC04.

Die SP 7 (Malta 1, 11,25 km) brachte ein ähnliches Bild wie die erste Prüfung: Grönholm vor Sainz und Tuohino Schnellster, dennoch keine Veränderungen im Gesamtklassement.

Kurioserweise wurde Daniel Carlsson lange Zeit als SP-Bestzeithalter geführt, am Ende stellte sich aber heraus, dass beim Peugeot 206 WRC-Piloten ein Fehler mit der Zeitmessung passiert war.

Für Freddy Loix geht’s auch in Schweden noch nicht bergauf: Er kam von der Straße ab und verlor viel Zeit. Apropos Zeit: Viel Zeit lag zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zwischen Carlos Sainz und Marcus Grönholm – 8,3 Sekunden und der Finne hielt den Druck auf Sainz aufrecht.

Und just in der nächsten Sonderprüfung (SP 8, Frederiksberg, 20,13 km) rutschte der spanische Altmeister von der Straße. Über ein Minute verlor er dabei, in der Gesamtwertung rutschte er auf Rang sieben ab.

Unterdessen fuhr Marcus Grönholm in der dritten Tages-SP die dritte Tages-Bestzeit und verkürzt damit seinen Abstand auf die noch immer Führenden Märtin und Loeb kontinuierlich.

Sainz war nicht der einzige Pilot mit Problemen auf dieser SP: Tuohino rutschte in eine Schneewand und verlor etwas Zeit, Petter Solberg kommt ihm damit immer näher. Und Daniel Carlsson war ebenfalls im Abseits unterwegs, er verliert gleich einmal zwei Minuten.

Auf SP 9 (Lejen, 26,4 km) holt sich dann Sebastien Loeb im Citroen Xsara WRC die Bestzeit und holt damit ein wenig auf Markko Märtin auf, gleichzeitig wächst sein Vorsprung auf Marcus Grönholm um einige Sekunden.

Immer knapper wird das Match zwischen Tuohino und Solberg: 4,9 Sekunden trennen den Ford- und den Subaru-Piloten noch voneinander.

Weniger erfolgreich waren die beiden Teamkollegen der „Kampfhähne“ Tuohino und Solberg: Während Mikko Hirvonen (Subaru) bei einem Ausflug in die schwedischen Wälder fünf Minuten verliert und von Platz sechs auf Platz zwölf zurückfällt, verliert Francois Duval (Ford) bei seinem Ausritt gleich fünfzehn Minuten.

Alle weiteren Zeiten und Resultate finden Sie hier, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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