RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wer stoppt Markko Märtin?

Mit seiner zweiten Bestzeit baut Märtin die Führung aus, Loeb und Solberg auf 2 und 3. Grönholm ohne Probleme SP-Zweiter, gesamt Sechster.

Manfred Wolf

Auch die zweite Durchfahrt der längsten Sonderprüfung dieser Schweden Rallye brachte den gleichen „Sieger“. Markko Märtin jagte seinen Ford Focus WRC03 am schnellsten über Schnee und Eis, am ehesten folgen konnte ihm Marcus Grönholm.

Die Peugeot-Mechaniker konnten das Servo-Problem am Peugeot 307 WRC beheben, mit einem wieder voll funktionstüchtigen Wagen verlor der Finne lediglich 3,1 Sekunden auf Märtin.

Eher unauffällig schleicht sich Petter Solberg durch die Ergebislisten immer weiter nach vorne. Mit der tollen dritten SP-Zeit, nur 3,4 Sekunden langsamer als Märtin belegt der Subaru-Pilot jetzt den dritten Gesamtrang.

Dahinter der erste der starken Citroen-Mannschaft: 10,1 Sekunden auf die SP-Bestzeiten fehlten Sebastien Loeb, in der Gesamtwertung kann er sich damit gerade noch auf der zweiten Position vor Petter Solberg halten, sein Vorsprung beträgt allerdings nur mehr lächerliche 1,7 Sekunden.

Teamkollege Carlos Sainz kam auf der letzten „richtigen“ SP des ersten Tages nicht mehr so wirklich in Schwung. Vor ihm platzierten sich noch die beiden Ford-Piloten Francois Duval und Janne Tuohino, letzterer rückt dem spanischen Altmeister, der seinen dritten Gesamtrang ja an Solberg abtreten musste, schon gehörig auf den Pelz.

Freddy Loix (Peugeot), Mikko Hirvonen und Daniel Carlsson komplettierten die Top-Ten auf dieser Sonderprüfung. Große Probleme gab es für Mitsubishi. Kristian Sohlberg verabschiedete sich in eine Schneewächte – zwar konnte er sich befreien und weiterfahren, dafür verlor er aber knapp zwei Minuten auf die Bestzeit.

Und bei Gilles Panizzi streikt die Kraftübertragung – ein ähnliches Problem, wie es auch schon in Monte Carlo am Mitsubishi Lancer WRC04 auftrat. Doch im Gegensatz zum WM-Auftakt scheint sich der Franzose nicht mehr in das Service retten zu können: Er soll auf der Prüfung stehen geblieben sein und nicht mehr weiterkommen.

SuperSpecial in Hagfors

Die 1,8 Kilometer lange Strecke brachte - wie erwartet keine großartigen Änderungen mehr, auf den ersten zwölf Rängen - und damit bei allen Werkspiloten - gab es keine Verschiebungen mehr.

Alle weiteren Zeiten und Resultate finden Sie hier, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Schweden

Weitere Artikel:

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

Nicht im Cockpit, sondern als Unterstützer seines Sohne Samuel kehrt Andy Hulak aktiv in den Motorsport zurück. Dank Erich Petrakovits gibt Samuel am 17. Mai sein Debüt im Peugeot 206 RX Cup.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.