RALLYE

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Ein weinendes und ein lachendes Auge

Während Markko Märtin in Führung liegend nach einem Ausrutscher wertvolle Minuten verlor, holte Schweden-Spezialist Janne Tuohino den vierten Platz.

Markko Märtin führte die Schweden-Rallye lange Zeit an, ein Ausritt, bei dem sich der Este ein Rad des Ford Focus schwer beschädigte, warf ihn schlussendlich auf die siebente Position zurück.

Als Joker entpuppte sich der Finne Janne Tuohino, der in Schweden als zweiter Pilot neben Märtin für die Konstrukteurs-Punkte nominiert war und mit einer tadellosen Fahrt den vierten Platz belegte.

Tuohino freut sich zwar über die ergatterten Punkte, hatte aber sogar mit einem Podiums-Platz spekuliert: "Ich bin wirklich zufrieden mit dem Ergebnis und den zwei SP-Bestzeiten. Allerdings ärgere ich mich etwas darüber, am Ende des zweiten Tages Zeit verloren zu haben, vielleicht wäre sich der dritte Platz ausgegangen."

Markko Märtin legte eine tolle Performance an den Tag, ehe ein Fehler ihn über fünf Minuten kostete: "Das war wirklich eine eigenartige Rallye, beinahe jeder Fahrer hat Fehler gemacht, wir mussten für unseren Fehler leider einen sehr hohen Preis bezahlen."

"Ich bin für das Team und für mich enttäuscht, ich werde wohl eine Weile brauchen, um darüber hinweg zu kommen, ich kann immer noch glauben, dass das passiert ist."

Noch schlimmer erging es dem dritten Mann im Team von Ford, Francois Duval rutschte mehrmals von der Straße und verlor fast eine Stunde.

Teamchef Malcolm Wilson hat gemischte Gefühle: "Janne ist wirklich sensationell gefahren, es war die absolut richtige Entscheidung, ihn für die Markenwertung zu nominieren. Markko's Ausrutscher war natürlich enttäuschend, immerhin hat er noch ein paar Punkte holen können."

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