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Jani kann endlich jubeln

Die FIA bestätigte nun offiziell den PWRC-Triumph von OMV-Pilot Jani Paasonen bei der Schweden-Rallye vom vergangenen Wochenende.

Sechs Tage musste Jani Paasonen warten, ehe sein erster Sieg für das OMV World Rally Team offiziell bestätigt wurde. Denn am Sonntag vergangener Woche beschlagnahmte der Technische Deligierte der FIA einen Teil des Motors von Paasonens Mitsubishi Lancer Evo VII.

Grund der Überprüfung war ein Ventil, dessen Feder angeblich zu streng war. Doch schon damals wusste man bei Stohl Racing, dass es sich um ein regelkonformes Serienteil von Mitsubishi handelte. So war man vom Untersuchungsergebnis der FIA auch nicht überrascht, als das Ergebnis für fix erklärt wurde.

Der Stein des Anstoßes war das Pop-Off-Ventil. Und dabei ging es um eine Feder, die sich darin befindet. Diese Feder wird mechanisch über Unterdruck gesteuert und transportiert die überschüssige Luft vom Druckrohr in den Luftansaugkanal des Motors.

Laut FIA Cheftechniker Jérome Toquet ging bei der technischen Schluss-abnahme die besagte Feder zu streng. Der angeforderte Vergleichsteil zeigte jedoch keinen Unterschied. So bekam OMV World Rally Team-Chef Jürgen Bertl noch am Freitag in der Nacht ein SMS von Ninni Russo, dem Veranstaltungs-Koordinator für die PWRC mit dem kurzen, jedoch entscheidenden Inhalt: Paasonen OK. Ninni. Bertl holte sich zusätzlich die Rückversicherung bei Toquet.

Jürgen Bertl: „Ich finde absolut in Ordnung, dass genau gearbeitet wird. Jérome Toquet hat erklärt, dass vor der Mexiko-Rally alle Fahrzeuge in der P-WRC genau kontrolliert werden. Nur so kann die Chancengleichheit gewährleistet werden. Die P-WRC-WM soll und muss auf den Sonderprüfungen entschieden werden und nicht auf dem grünen Tisch der FIA. “

Vollkommen gelassen nahm Jani Paasonen die Entscheidung zur Kenntnis. „Ich habe keine Sekunde an der Regelkonformität des Pop-Off-Ventils gezweifelt. Mario Hell, mein Fahrzeugingenieur, hat mir versichert, dass alles in Ordnung ist. Ich habe ihm immer voll und ganz und natürlich zu Recht vertraut“, erklärt ein zufriedener OMV Pilot.

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